Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Gedankenlosigkeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Ge-dan-ken-lo-sig-keit
Wortzerlegung gedankenlos -igkeit
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
a)
Unüberlegtheit
b)
unüberlegte Handlung, Äußerung
2.
a)
Zerstreutheit, Unaufmerksamkeit, Geistesabwesenheit
b)
zerstreute, unaufmerksame Handlung o. Ä.

Thesaurus

Synonymgruppe
Achtlosigkeit · Fahrlässigkeit · Gedankenlosigkeit · Gleichgültigkeit · Nachlässigkeit · Nichtbeachtung · Unachtsamkeit · Ungenauigkeit · Vernachlässigung · mangelnde Sorgfalt  ●  Leck-mich-am-Arsch-Einstellung  derb · Schlampigkeit  ugs. · Schludrigkeit  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Gedankenlosigkeit‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gedankenlosigkeit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Gedankenlosigkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Schon das ganze Operieren mit dem Begriff des »Kapitalisten« ist eine Gedankenlosigkeit. [Schmoller, Gustav: Grundriß der Allgemeinen Volkswirtschaftslehre Erster Teil, Berlin: Duncker & Humblot 1978 [1900], S. 91]
In der deutschen Abwehr sah es eher nach Gedankenlosigkeit aus. [Die Zeit, 29.06.2012, Nr. 27]
Das ist schon eine merkwürdige Strategie – oder ist es Gedankenlosigkeit? [Die Zeit, 23.10.2002, Nr. 43]
Er sieht schlicht Gedankenlosigkeit als wichtigste Ursache für das Verschmieren von Büchern. [Die Welt, 05.12.2000]
Auch mit einer derartigen Gedankenlosigkeit kann man eine halbe Million aus dem Fenster werfen. [Die Welt, 16.05.2000]
Zitationshilfe
„Gedankenlosigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gedankenlosigkeit>.

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