Gedankenrichtung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGe-dan-ken-rich-tung (computergeneriert)
WortzerlegungGedankeRichtung
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(an einem bestimmten Ziel ausgerichtete) Denkweise, der eine bestimmte (weltanschauliche) Überzeugung, Richtung o. Ä. zugrunde liegt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ja - ich bin eben nicht in der Lage, aus meiner Gedankenrichtung hinauszukommen.
Scheerbart, Paul: Lesabéndio. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913], S. 6694
Und ob die Kugelgestalt der Erde einen Wechsel der Gedankenrichtung fördern wird.
Süddeutsche Zeitung, 19.11.1999
Ich habe mich auf wenige unscheinbare Beispiele beschränkt, nur um die Gedankenrichtung anzudeuten.
Die Zeit, 27.08.1965, Nr. 35
Er sog den Duft von dessen Zigarre mit Behagen ein und schien hierdurch eine ganz andere Gedankenrichtung und Ausdrucksweise zu bekommen.
May, Karl: Winnetou IV, Berlin: Neues Leben 1993 [1910], S. 187
So überschneidet sich in K.s Ausführungen geschichtswissenschaftliches mit politischem und weltanschaulichem Wollen, das von einer stark preußenfeindlichen Gedankenrichtung getragen wird.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1928, S. 883
Zitationshilfe
„Gedankenrichtung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gedankenrichtung>, abgerufen am 19.04.2019.

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