Gedröhn, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gedröhn(e)s · wird nur im Singular verwendet
Nebenform Gedröhne · Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gedröhnes · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungGe-dröhn ● Ge-dröh-ne
Grundformdröhnen
Wortbildung mit ›Gedröhn‹ als Letztglied: ↗Kanonengedröhn · ↗Motorengedröhn · ↗Musikgedröhn
eWDG, 1967

Bedeutung

das (fortwährende) Dröhnen
Beispiele:
das pausenlose Gedröhn der Flugzeuge
Motorräder füllten die Luft mit ihrem Gedröhn [Weiskopf4,335]

Thesaurus

Synonymgruppe
Gedröhn · Gedröhne · ↗Getöse · ↗Krach  ●  ↗Lärm  Hauptform · Gerumse  ugs. · ↗Rabatz  ugs. · ↗Radau  ugs. · ↗Trara  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

üblich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gedröhne‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kaum einer hat das gehört in dem ganzen Gedröhn, aber macht ja nichts.
Süddeutsche Zeitung, 10.07.2000
Der Lavendel blüht, und ihn umsummen die Hummeln mit fröhlichem Gedröhn.
Die Zeit, 11.07.1946, Nr. 21
Wurde nicht schon damals, wenn nicht im Regengeräusch, dann im Gedröhn der landenden Transportmaschine dieses »Soll ich, soll ich nicht« deutlich?
Grass, Günter: Die Blechtrommel, Darmstadt: Luchterhand 1959, S. 620
Mit dem Farbhammer wird zugeschlagen, barockes Schlachtfest und moralisches Gedröhn zelebriert.
Die Welt, 22.03.2001
Die Lampen schwankten und flackerten vom Gedröhn der Csardas stampfenden Jugend.
Hartung, Hugo: Ich denke oft an Piroschka, Frankfurt a. M.: Büchergilde Gutenberg 1980 [1954], S. 84
Zitationshilfe
„Gedröhn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gedröhn>, abgerufen am 09.12.2019.

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