Gedrücktheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGe-drückt-heit (computergeneriert)
Grundformgedrückt

Thesaurus

Medizin
Synonymgruppe
Gedrücktheit · ↗Missstimmung · Übellaunigkeit  ●  ↗Dysphorie  fachspr.
Oberbegriffe
Psychologie
Synonymgruppe
Bedrücktheit · ↗Betrübnis · ↗Freudlosigkeit · Gedrücktheit · ↗Gram · ↗Niedergeschlagenheit · ↗Schwermut · ↗Traurigkeit · ↗Trübsal · ↗Trübsinn · ↗Verstimmung · ↗Wehmut · ↗Weltschmerz · schlechte Laune  ●  ↗Melancholie  griechisch · ↗Tristesse  franz. · ↗(eine) Depri  ugs. · ↗Depression  fachspr., medizinisch · ↗Depressivität  fachspr. · Leiden an der Welt  geh. · ↗Miesepetrigkeit  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Antonyme
  • Gedrücktheit

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Gedrücktheit zwingt das Dasein auf seine Geworfenheit zurück, aber so, daß diese gerade verschlossen wird.
Heidegger, Martin: Sein und Zeit, Tübingen: Niemeyer 1986 [1927], S. 333
Es herrscht da übrigens ein lebhaftes Treiben, in allerlei Bürozimmern arbeiten ziemlich viele Leute, man merkt äußerlich keine Gedrücktheit.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1939. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1939], S. 169
Es ist das Bedürfnis zur ständigen Rechtfertigung der eigenen Gedrücktheit, des Mangels an bürgerlichem Freiheitssinn.
Süddeutsche Zeitung, 19.02.1999
Wenn Verwandte und Freunde einander Glück für das Neue Jahr wünschen, wird die Gedrücktheit der gegenwärtigen seelischen Situation zum allgeineinen Erlebnis.
Kölnische Volkszeitung und Handelsblatt, 03.01.1932
Zitationshilfe
„Gedrücktheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gedrücktheit>, abgerufen am 25.04.2019.

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