Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Gefühlstiefe, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Gefühlstiefe · Nominativ Plural: Gefühlstiefen
Aussprache 
Worttrennung Ge-fühls-tie-fe
Wortzerlegung Gefühl Tiefe
eWDG

Bedeutung

Beispiel:
das Buch, Gedicht zeugt von einer großen Gefühlstiefe

Verwendungsbeispiele für ›Gefühlstiefe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber sie sei vor allem intellektuell, ohne die Gefühlstiefe und Improvisationsdichte des Jazz. [Die Zeit, 29.05.2006, Nr. 22]
Gefühlstiefe, Eigenart der Ausdrucksweise und meisterhafte Arbeit sichern diesem charaktervollen Werk nachhaltige Wirkung. [Süddeutsche Zeitung, 1995 [1945]]
Ihm gelang es (wie ähnlich nur Dürer), nordalpine Gefühlstiefe mit südlichem Formensinn rein zu verschmelzen. [Kunstreich, J. S.: Rubens. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 30728]
Außerdem sei in einem psychiatrischen Gutachten ein »allgemeiner Mangel an Gefühlstiefe« diagnostiziert worden, und zwar zusätzlich zu einer »verminderten Steuerfähigkeit« während der Tatzeit. [Süddeutsche Zeitung, 22.02.1997]
Nur selten, besonders in der Rolle der Argia, schimmert so etwas wie Gefühlstiefe durch. [Süddeutsche Zeitung, 23.08.1996]
Zitationshilfe
„Gefühlstiefe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gef%C3%BChlstiefe>.

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