Gefallene, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Gefallenen · Nominativ Plural: Gefallene(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Gefallenen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Gefallene.
Aussprache 
Worttrennung Ge-fal-le-ne
Wortbildung  mit ›Gefallene‹ als Erstglied: ↗Gefallenendenkmal · ↗Gefallenenehrung · ↗Gefallenenliste
 ·  mit ›Gefallene‹ als Letztglied: ↗Märzgefallene
eWDG, 1967

Bedeutung

jmd., der gefallen ist, im Kampf sein Leben gelassen hat
siehe auch fallen (3 a)
Beispiele:
die Gefallenen bestatten, ehren
den Gefallenen ein Denkmal errichten
die Gefallenen zweier Weltkriege

Typische Verbindungen zu ›Gefallene‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gefallene‹.

Verwendungsbeispiele für ›Gefallene‹

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Von den irakischen Gefallenen wird höchstens am Rande, summarisch gesprochen.
Der Tagesspiegel, 09.04.2003
Mit ihren Besitzern ist Frankreichs erster Gefallener von 1914 nicht verwandt.
Süddeutsche Zeitung, 04.08.1994
Das Land begreift dies und ist bereit, das Blut der Gefallenen zu rächen.
Suttner, Bertha von: Autobiographie. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 8718
Und aus der gibt es für den Gefallenen nur einen Ausweg, einen engen Tunnel.
Die Welt, 02.03.2002
Die Trauer um die Gefallenen verwandelt sich in ausgelassene Freude.
Bild, 27.04.2001
Zitationshilfe
„Gefallene“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gefallene>, abgerufen am 19.09.2020.

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