Gefieder, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gefieders · Nominativ Plural: Gefieder
Aussprache
WorttrennungGe-fie-der (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Gefieder‹ als Letztglied: ↗Bauchgefieder · ↗Brustgefieder · ↗Entengefieder · ↗Farngefieder · ↗Halsgefieder · ↗Rabengefieder · ↗Schwanzgefieder · ↗Vogelgefieder
eWDG, 1967

Bedeutung

alle Federn, das Federkleid eines Vogels
Beispiele:
der Vogel hat ein buntes, farbenprächtiges, glänzendes, dichtes, stattliches Gefieder
der Spatz, das Huhn plustert sein Gefieder auf
das Gefieder sträubt sich
die Tauben stecken ihren Kopf unters Gefieder
übertragen
Beispiel:
dichterischBläulich schwirrt der Nacht Gefieder [TraklDichtungen19]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Gefieder · gefiedert
Gefieder n. ‘Federkleid’ (eines Vogels), mhd. gevider(e) ‘Federn, Federbett, Federvieh’ (vgl. ahd. gifedari Adj. ‘geflügelt, gefiedert’, 8. Jh.) ist Kollektivum zu dem unter ↗Feder (s. d.) dargestellten Substantiv und kann wie ↗Geflügel (s. d.) auch die Gesamtheit der Vögel bezeichnen. gefiedert Part.adj. ‘mit Federn versehen, von federartiger Gestalt’, ahd. gifidiret ‘geflügelt’ (um 1000), mhd. gevidert, Part. Prät. zu ahd. fidiren ‘flügge werden, befiedern’ (9. Jh.), mhd. videren ‘mit Federn versehen’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Federkleid · Gefieder
Unterbegriffe
Assoziationen
  • Spitzhaube · Spitzkappe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Färbung Küken Möwe Pfau Rabe Schnabel Schwan Seevogel Vogel Wasservogel aufgeplustert aufplustern bräunlich gespreizt gesträubt prachtvoll putzen schillernd schimmernd schneeweiß schwarz-weiß schwarzweiß spreizen sträuben verkleben verklebt verschmiert verölt ölverklebt ölverschmiert

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gefieder‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Anscheinend sind gerade mindestens 160 Augen nötig, um das Gefieder mit einem anziehenden Muster versehen.
Der Tagesspiegel, 06.01.2002
Das für die Tiere typische rosarote Gefieder bekommen sie übrigens erst im Alter von drei bis vier Jahren.
Bild, 01.08.1998
Ich kam mir überhaupt wie ein Hahn mit zerrupftem Gefieder vor.
Beckenbauer, Franz: Einer wie ich, München: Wilhelm Heyne Verlag 1977, S. 23
Er schüttelt in der entwöhnten Luft erst sein Gefieder zurecht.
Keller, Paul: Ferien vom Ich, München: Bergstadtverl. Korn 1963 [1915], S. 6
Unmittelbar danach aber »muß man« sich ausführlich das Gefieder putzen und neu einfetten.
Lorenz, Konrad: Das Jahr der Graugans, München: Dt. Taschenbuch-Verl. 1990 [1979], S. 131
Zitationshilfe
„Gefieder“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gefieder>, abgerufen am 11.12.2019.

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