Gegacker, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gegackers · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Ge-ga-cker
Wortzerlegung ge-gackern
Wortbildung  mit ›Gegacker‹ als Letztglied: ↗Hühnergegacker
eWDG, 1967

Bedeutung

das (fortwährende) Gackern
Beispiel:
das Gegacker der Hühner
umgangssprachlich, abwertend, übertragen
Beispiel:
»Hören Sie sich das Gegacker (= Geschwätz) rings um ihn an!« [ MusilMann479]

Thesaurus

Synonymgruppe
Gefeixe · Gegacker · ↗Gekicher · ↗Gelächter · ↗Lachen
Assoziationen
  • feixen · ↗keckern  ●  ↗kichern  Hauptform · ↗gackern  ugs. · gibbeln  ugs., norddeutsch, ruhrdt. · ↗gickeln  ugs.
  • Lachanfall · Lachflash · Lachkick · ↗Lachkrampf
  • (ein) breites Grinsen aufsetzen · (jemandem) (frech) ins Gesicht lachen · breit grinsen · frech grinsen  ●  ↗feixen  negativ

Typische Verbindungen zu ›Gegacker‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Huhn aufgeregt laut

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gegacker‹.

Verwendungsbeispiele für ›Gegacker‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es muß endlich Schluß sein mit dem Gegackere und Gezerre in Bonn.
Bild, 01.06.1999
Herr Naumann habe "durch eine Interviewschwemme das Land überschwemmt", sagt jemand jenseits der TV-Mauer, und man müsse sein "Gegackere im Vorhof einmal aufgreifen", kritisch.
Süddeutsche Zeitung, 14.08.1998
Da spielen Stoibers inhaltsloses Gegackere, Kochs Verschleiern, Kohls Lügen, Schröders Schönreden und Fähnlein im Wind spielen keine Rolle mehr.
Süddeutsche Zeitung, 21.02.2003
Zitationshilfe
„Gegacker“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gegacker>, abgerufen am 25.09.2020.

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