Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Gegenübertragung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Gegenübertragung · Nominativ Plural: Gegenübertragungen
Worttrennung Ge-gen-über-tra-gung
Wortzerlegung gegen- Übertragung

Verwendungsbeispiele für ›Gegenübertragung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der »Gegenübertragung« wirken die unbewußten Reaktionen des Therapeuten auf den Patienten zurück. [Die Zeit, 13.07.1979, Nr. 29]
Man nennt den Vorgang Gegenübertragung, therapeutisch ist er wenig hilfreich. [Süddeutsche Zeitung, 06.12.2001]
Abwehr, Übertragung und Gegenübertragung sind aber nicht nur als Alltagserscheinung bedeutsam. [Legewie, Heiner: Alltagspsychologie. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 107]
Thema des Workshops waren die Gegenübertragungen der angehenden Therapeuten auf ihre Patienten – damals ein heikles Thema. [Scheidt, Jürgen vom: Themenzentrierte Interaktion. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 3535]
Und wenn es gutgeht, bringt die »Gegenübertragung« einen besser verstandenen Freud aus Frankreich nach Deutschland zurück. [Die Zeit, 23.06.1999, Nr. 25]
Zitationshilfe
„Gegenübertragung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gegen%C3%BCbertragung>.

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