Gegenbefehl, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Ge-gen-be-fehl
Wortzerlegung gegen- Befehl
eWDG

Bedeutung

Befehl, der einen anderen aufhebt
Beispiele:
einen strikten Gegenbefehl erlassen
Befehle und Gegenbefehle kreuzten sich [ BrochHuguenau404]

Verwendungsbeispiele für ›Gegenbefehl‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Gegenbefehl des Generals hatte natürlich auf keine Weise die türkischen Artilleriestellungen in diesen wenigen Minuten erreichen können. [Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 435]
Befehle und Gegenbefehle wechselten in rascher Folge, es war stockfinstere Nacht. [Harig, Ludwig: Ordnung ist das ganze Leben, München u. a.: Hanser 1987 [1986], S. 70]
Erst als das Fiasko für die Grundig‑Kasse unübersehbar war, gab der Altindustrielle Gegenbefehl. [Die Zeit, 30.03.1984, Nr. 14]
Es gelingt den Verschwörern, Verbindung mit Wien und Stettin herzustellen, dort hat man bereits die Gegenbefehle erhalten. [Der Tagesspiegel, 18.07.2004]
Und was hat er übrigens getan, um dieser Ermordung von Fliegern ein Ende zu bereiten, wo doch die schriftliche Weitergabe seines Gegenbefehls unzulässig war? [o. A.: Dreiundfünfzigster Tag. Donnerstag, 7. Februar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 4442]
Zitationshilfe
„Gegenbefehl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gegenbefehl>.

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