Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Gegenbesuch, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Gegenbesuch(e)s · Nominativ Plural: Gegenbesuche
Aussprache 
Worttrennung Ge-gen-be-such
Wortzerlegung gegen- Besuch
eWDG

Bedeutung

Besuch, mit dem man den Besuch eines anderen erwidert
Beispiel:
jmdm. einen Gegenbesuch machen, abstatten

Typische Verbindungen zu ›Gegenbesuch‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gegenbesuch‹.

Verwendungsbeispiele für ›Gegenbesuch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am heutigen Montag steht uns der weibliche Gegenbesuch ins Haus. [Der Tagesspiegel, 12.08.2002]
Dass es einen Gegenbesuch von unserem Planeten geben wird, ist unwahrscheinlich. [Die Zeit, 13.06.2012 (online)]
Sie hatten uns einen Gegenbesuch machen wollen, und da sie erfuhren, daß wir im Kurgarten seien, waren sie uns dahin gefolgt. [Bismarck, Hedwig von: Erinnerungen aus dem Leben einer 95jährigen. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 7315]
Fast noch schlimmer als das Besuchemachen ist das Empfangen der Gegenbesuche. [Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 24835]
Dem Brauch zufolge muss die besuchte Gemeinde einen Gegenbesuch abstatten. [Die Zeit, 20.04.2009, Nr. 16]
Zitationshilfe
„Gegenbesuch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gegenbesuch>.

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