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Gegengewicht, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Ge-gen-ge-wicht
Wortzerlegung gegen- Gewicht
eWDG

Bedeutung

Gewicht, das ein anderes aufhebt, ausgleicht
Beispiel:
er setzte sich als Gegengewicht auf die andere Seite der Wippe
bildlich Ausgleich
Beispiele:
Spaziergänge sind ein wirksames Gegengewicht für Menschen mit sitzender Beschäftigung
ein geistiges Gegengewicht schaffen
sein Elternhaus bildete ein gutes Gegengewicht gegen den schlechten Einfluss seiner Spielkameraden

Typische Verbindungen zu ›Gegengewicht‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gegengewicht‹.

Verwendungsbeispiele für ›Gegengewicht‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Gegengewicht zu ihm bildet rechts, zurückversetzt, eine abgewandt lagernde Kuh. [Busch, Werner: Das sentimentalische Bild, München: Beck 1993, S. 295]
Man sah in ihm offenbar ein willkommenes Gegengewicht zu den demokratischen Kräften. [Heuß, Alfred: Hellas. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 3716]
Die "sozialdemokratisierte" Union falle derweil "in weiten Teilen als freiheitliches Gegengewicht" aus. [Die Zeit, 18.06.2007 (online)]
Ähnlich wie in Polen bildet die katholische Kirche das größte Gegengewicht zum Regime. [Die Zeit, 27.11.1987, Nr. 49]
Sie sahen in den K. eines der Gegengewichte gegen ihre geschlossen sunnitischen Untertanen. [Koefoed-Petersen, O.: Kopten. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 30180]
Zitationshilfe
„Gegengewicht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gegengewicht>.

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