Gegenkandidat, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Gegenkandidaten · Nominativ Plural: Gegenkandidaten
Aussprache 
Worttrennung Ge-gen-kan-di-dat
Wortzerlegung  gegen- Kandidat
eWDG und DWDS

Bedeutung

Person, die durch ihre Kandidatur zu einem anderen Bewerber (um ein Amt o. Ä.) in Konkurrenz trittDWDS
Beispiel:
er unterlag bei der Wahl als Gegenkandidat

letzte Änderung:

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Typische Verbindungen zu ›Gegenkandidat‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

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Verwendungsbeispiele für ›Gegenkandidat‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sicherlich würde sie unter dem Druck der Ereignisse rasch irgendeinen Gegenkandidaten küren.
Der Tagesspiegel, 15.11.2001
Aber bei einer fairen Wahl hat der Gegenkandidat eine große Chance.
Süddeutsche Zeitung, 08.09.2001
Etwa zwei Drittel der Konservativen wurden daher 1908 "einstimmig", ohne Gegenkandidaten "gewählt".
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 04.03.1911
Als 1780 Erzherzog Max Franz zum Koadjutor gewählt wurde, erhielt der unterlegene Gegenkandidat F. die Entlassung.
Stupperich, R.: Fürstenberg. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 1606
Gegen den alten und großen Soldaten des Weltkrieges wurde als Gegenkandidat ein unbekannter Soldat des Stahlhelms aufgestellt.
o. A.: Einhundertfünfundfünfzigster Tag. Freitag, 14. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 24137
Zitationshilfe
„Gegenkandidat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gegenkandidat>, abgerufen am 26.09.2021.

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