Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Gegenkraft, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Gegenkraft · Nominativ Plural: Gegenkräfte
Aussprache 
Worttrennung Ge-gen-kraft
Wortzerlegung gegen Kraft

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. entgegenwirkende Kraft
  2. 2. Gegnerschaft
eWDG

Bedeutungen

1.
entgegenwirkende Kraft
Beispiel:
etw. erzeugt in jmdm. eine Gegenkraft
2.
Gegnerschaft
Grammatik: meist im Plural
Beispiel:
die Gegenkräfte gegen eine Regierung

Typische Verbindungen zu ›Gegenkraft‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gegenkraft‹.

Verwendungsbeispiele für ›Gegenkraft‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Daß das Unternehmen scheiterte, lag – wie der Autor nachweist – weniger an der entschlossenen Abwehr der Gegenkräfte als an der dilettantischen Vorbereitung. [Die Zeit, 08.10.1998, Nr. 42]
Das gerade übe einen »Sog« auf die mächtigen Gegenkräfte aus. [Der Spiegel, 14.05.1984]
Es fehlt an rationalen Gegenkräften, an Aufklärung, an verlässlicher Information. [Die Zeit, 15.09.2005, Nr. 38]
Aber die Gegenkräfte erwiesen sich bislang immer noch als zu stark. [Die Zeit, 29.10.1993, Nr. 44]
Er stellte sich ein, weil umgekehrt die Gegenkraft fehlte, um ihn aufzufangen. [Heuß, Alfred: Hellas. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 29002]
Zitationshilfe
„Gegenkraft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gegenkraft>.

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