Gegenkraft, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGe-gen-kraft (computergeneriert)
Wortzerlegunggegen-Kraft
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
entgegenwirkende Kraft
Beispiel:
etw. erzeugt in jmdm. eine Gegenkraft
2.
meist im Plural
Gegnerschaft
Beispiel:
die Gegenkräfte gegen eine Regierung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Kongreß Kraft bilden erzeugen formieren gesellschaftlich gewaltig hervorrufen inner konservativ mobilisieren mächtig stark stärken wecken wirksam äußer

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gegenkraft‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Genauso wenig stellt es die stark präsenten Gegenkräfte gegen rassistische Tendenzen in Frage.
Der Tagesspiegel, 08.11.1999
Daß das Unternehmen scheiterte, lag - wie der Autor nachweist - weniger an der entschlossenen Abwehr der Gegenkräfte als an der dilettantischen Vorbereitung.
Die Zeit, 08.10.1998, Nr. 42
Er stellte sich ein, weil umgekehrt die Gegenkraft fehlte, um ihn aufzufangen.
Heuß, Alfred: Hellas. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 29002
Diese Gegenkräfte übersteigen an Maß bei weitem das Quantum, das sie hervorgerufen hat.
Tucholsky, Kurt: An Hedwig Müller, 17.12.1935. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1935], S. 16657
Doch schienen mir die Widersprüche und Gegenkräfte eher noch zugenommen zu haben.
Brandt, Willy: Erinnerungen, Berlin: Ullstein 1997 [1989], S. 443
Zitationshilfe
„Gegenkraft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gegenkraft>, abgerufen am 24.05.2019.

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