Geheimrat, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Ge-heim-rat
Wortzerlegung geheimRat
Wortbildung  mit ›Geheimrat‹ als Erstglied: ↗Geheimratsecke · ↗Geheimratstitel · ↗Geheimratswinkel
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

früher
a)
(als Anrede gebrauchte) Kurzform verschiedener Titel (z. B. Geheimer Regierungsrat, Hofrat)
b)
Träger eines mit »Geheimrat« wiedergegebenen Titels

Typische Verbindungen zu ›Geheimrat‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geheimrat‹.

Verwendungsbeispiele für ›Geheimrat‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Also brät er halt weiter, der Geheimrat, an den heißesten Orten der Welt.
Süddeutsche Zeitung, 10.07.1999
In den zwanziger Jahren sahen die Deutschen die Gestalt des Geheimrats von Holstein in düstere Schatten getaucht.
Die Zeit, 04.08.1961, Nr. 32
Einige Tage später sah ich den Geheimrat Alter, der bis dahin verreist war, zum ersten Male.
Friedländer, Hugo: Irrenhausvorgänge vor Gericht. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1913], S. 3854
Der Geheimrat beendete die Lektüre, gab dann das Buch zurück.
Ewers, Hanns Heinz: Alraune, München: Herbig 1973 [1911], S. 110
Er war für mich immer der mächtige und wohlwollende »Herr Geheimrat«.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1945. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1945], S. 29
Zitationshilfe
„Geheimrat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geheimrat>, abgerufen am 05.05.2021.

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