Gehemmtheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Gehemmtheit · Nominativ Plural: Gehemmtheiten · wird selten im Plural verwendet
Aussprache
WorttrennungGe-hemmt-heit (computergeneriert)
Grundformgehemmt

Thesaurus

Synonymgruppe
Befangenheit · Gehemmtheit · ↗Hemmung · ↗Schüchternheit · ↗Unsicherheit · ↗Verklemmtheit
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch sie setzen sich damit ins Unrecht und sinken um so tiefer in ihre Gehemmtheit zurück.
Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind – Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 201
Manchmal stottert der Junge und hat in eigentlich sanften Bewegungen eine gewisse Gehemmtheit.
Der Tagesspiegel, 08.03.1998
Diese sozialen Gehemmtheiten - so der psychologische Fachbegriff - sind quer durch alle Altersgruppen, aber insbesondere bei Kindern, Jugendlichen und Studenten in vielen neueren Studien festgestellt worden.
P. M.: Peter Moosleitners interessantes Magazin, 1993, Nr. 10
Sie leidet schwer unter ihrer Gehemmtheit: das ist das große u.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1928. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1928], S. 272
Jetzt aber - sie konnte es sich selbst nur mit ihrer körperlichen Gehemmtheit ungenügend erklären - waren Bücher, Bibel und Kruzifix in der Villa Bagradian zurückgeblieben.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh I, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 393
Zitationshilfe
„Gehemmtheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gehemmtheit>, abgerufen am 15.11.2019.

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