Gehen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungGe-hen
Grundformgehen
Wortbildung mit ›Gehen‹ als Letztglied: ↗Bahngehen · ↗Schlafengehen
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
das Gehen
2.
Leichtathletik sportlicher Wettbewerb über eine bestimmte Strecke, bei dem im Unterschied zum Laufen immer jeweils ein Fuß jedes, jeder Teilnehmenden mit dem Boden in Berührung sein muss, also der nach vorn schwingende Fuß mit der Ferse aufsetzt, bevor der hintere Fuß vom Boden abgehoben wird

Typische Verbindungen
computergeneriert

Atmen Aufstehen Bleibe Bleiben Fahren Gehen Hammerwerfen Kommen Krücke Laufen Liegen Radfahren Schneeschuh Schreiten Sehen Sitzen Sprechen Springen Stehen Tanzen Treppensteigen Wandern Wiederkommen anschicken schlenkern stramm unsauber verlernen wenden zügig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gehen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber wer würde sich hier ständig ein Buch vor die Nase halten wollen, beim Gehen auf diesem Pflaster.
Der Tagesspiegel, 12.01.2001
Auf diese Weise kann der Patient ein primitives Gehen erlernen.
Die Welt, 01.09.2000
Er bat mich, vor dem Gehen noch ein paar Worte zu sagen.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1953. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1953], S. 375
In der Tat scheint schon das Gehen hierher zu gehören.
Gehlen, Arnold: Der Mensch, Berlin: Junker und Dünnhaupt 1940, S. 133
Beim Gehen bückt er sich und rudert mit den Armen.
Mann, Thomas: Buddenbrooks, Frankfurt a. M.: Fischer 1989 [1901], S. 162
Zitationshilfe
„Gehen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gehen>, abgerufen am 16.10.2019.

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