Gehilfenschaft, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Gehilfenschaft · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungGe-hil-fen-schaft
eWDG, 1967

Bedeutung

schweizerisch, Jura Begünstigung eines Verbrechens
Beispiel:
er wurde schuldig erklärt der qualifizierten Brandstiftung und der Gehilfenschaft zu Betrug [Tageszeitung1959]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der ersten Besprechung war von 20 Prozent die Rede, für meine Gehilfenschaft, Equipment.
Die Zeit, 29.01.2001, Nr. 05
Die Gehilfenschaft fügte sich dem reichsverbindlichen Schiedsspruch und hat die Arbeit zu den festgesetzten Tariflöhnen wieder aufgenommen.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 03.04.1928
Da sich die bisherigen Verhandlungen mit der Gehilfenschaft zerschlagen haben, wurde in der Versammlung allseitig befürwortet, auf die Forderungen der Arbeitnehmer nicht einzugehen.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 01.03.1907
Ein wesentlicher Anteil an der Verlagsleitung fiel der Gehilfenschaft in nur ganz seltenen Fällen zu.
Schulze, Friedrich: Der Deutsche Buchhandel und die geistigen Strömungen der letzten hundert Jahre. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1925], S. 8783
Zitationshilfe
„Gehilfenschaft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gehilfenschaft>, abgerufen am 16.07.2019.

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