Geigenhals
GrammatikSubstantiv
WorttrennungGei-gen-hals (computergeneriert)
WortzerlegungGeigeHals1
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

der das Griffbrett tragende, schmale Teil der Geige
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn der Vorhang sich öffnet, sitzen hinter einem rot und blau angeleuchteten Schleier quer über die Bühne zwei Reihen Streicher, Notenpulte gibt ’s keine, nur ein kleines Blatt oben am Geigenhals.
Die Zeit, 22.10.1971, Nr. 43
Traditionell wird Fichte, speziell Haselfichte, als Deckenholz und Ahorn für Boden, Zargen und Geigenhals mit Schnecke oder auch Löwenkopf (geschnitzter Abschluß der stielartigen Verlängerung des Resonanzkörpers) verwendet.
Süddeutsche Zeitung, 07.03.1997
Francesco Stradivari betätigte sich als Gehilfe seines Vaters, u.a. schnitzte er Geigenhälse (Cozio, 44).
Senn, Walter: Stradivari (Familie). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1965], S. 21000
"Wochenlang hat sie geübt, um in der nun folgenden Sequenz die Finger so über den Geigenhals zu bewegen, als spiele sie ein Violinkonzert von Dvorak.
Süddeutsche Zeitung, 07.03.2003
Sie brauchten einander, der eine baute Geigenhälse, der andere Stege, der Dritte die Decken.
Die Zeit, 20.12.2010, Nr. 51
Zitationshilfe
„Geigenhals“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geigenhals>, abgerufen am 11.12.2017.

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