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Geisterschar, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Geisterschar · Nominativ Plural: Geisterscharen
Aussprache  [ˈgaɪ̯stɐˌʃaːɐ̯]
Worttrennung Geis-ter-schar
Wortzerlegung Geist1 Schar1
eWDG und ZDL

Bedeutung

(größere, zusammengehörige) Gruppe von (vermeintlichen) Geistern¹ (6)
Beispiele:
Laut altem Volksglauben steht in dieser Zeit [der Raunächte] der Zugang zur Welt der Geister offen – was zur sogenannten »Wilden Jagd« der Geisterscharen in unserer Welt führt. [Saarbrücker Zeitung, 22.12.2017]
[…] das Präludium aus Praeludium und Fuge g-moll, op. 7 von Marcel Dupré aus dem Jahr 1912 [wirkte in der Darbietung] wie ein zauberhafter Elfenreigen, unterlegt mit einer leicht näselnden Legatomelodie, sodass man den Eindruck gewinnen konnte, Oberon befehle hier in lauer Sommernacht über seine Geisterschar. [Südkurier, 31.07.2021]
Von der Geisterschar, die sich in der Vorhölle aufhält, wird gesagt, dass sie nicht klage, wohl aber seufze. [Süddeutsche Zeitung, 22.07.2017]
Den Zuschauer erwarten eine Kathedrale im Bühnenraum, eine blutrünstige und verrückte Geisterschar, unter ihnen ein turmhohes Skelett, sowie ein Ritter mit Liebeskummer. [Welt am Sonntag, 06.11.2016]
Gespenstischer Wandel: Die Funkengarde wehte erst sanft als Geisterschar verkleidet über die Bühne, dann stürmte sie als Harlekine herein. [Leipziger Volkszeitung, 10.02.2015]
Indessen kam die Geisterschar / Und sah, was da zu zimmern war [ Kopischin: Balladenbuch198]WDG

letzte Änderung:

Zum Originalartikel des WDG gelangen Sie hier.

Zitationshilfe
„Geisterschar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geisterschar>.

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