Geisterstimme, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGeis-ter-stim-me (computergeneriert)
WortzerlegungGeist1Stimme
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiel:
mit Geisterstimme reden

Typische Verbindungen
computergeneriert

befehlen ertönen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geisterstimme‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei der vergangenen Wahl konnten mit solchen Mitteln schätzungsweise eine Million Geisterstimmen produziert werden.
Die Zeit, 20.09.2010, Nr. 38
Durch das Mikroport wird die Sprache zugleich ortlos, zu einer aparten Geisterstimme aus dem Jenseits.
Süddeutsche Zeitung, 27.03.2004
Er spricht die U-Bahngemeinde an mit hoher, in unnatürlicher Höhe verharrender, singender Geisterstimme.
Die Welt, 15.06.1999
Gesang eines Knabenchors schwebte plötzlich wie Geisterstimmen durch die Wölbungen.
Voß, Richard: Zwei Menschen, Stuttgart: Engelhorn 1911 [1949], S. 106
Abermals erklingen Geisterstimmen von unten und oben, wobei die bösen Mächte Oberhand in Fausts Seele gewinnen.
Fath, Rolf: Werke - D. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 980
Zitationshilfe
„Geisterstimme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geisterstimme>, abgerufen am 20.03.2019.

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