Geistesaristokratie, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungGeis-tes-aris-to-kra-tie
WortzerlegungGeist1Aristokratie

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur darf man in diesem Fall den Begriff Geistesaristokratie nicht mit Schlapphüten, übergeknöpften Manschetten und Smoking-Jacken am Vormittag in Verbindung bringen.
Heyking, Elisabeth von: Briefe, die ihn nicht erreichten. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1903], S. 5855
Getrieben von dem Gedanken, die obskuren, schmutzigen Anekdoten um die politische Macht und vermeintliche Geistesaristokratie neu zu erfinden, kommt er schließlich zu erstaunlichen Resümees.
Süddeutsche Zeitung, 17.08.1999
Zur Erhärtung ihrer Beweisführung ziehen die Autoren Manuskripte heran, die keinen Zweifel an Nietzsches Ideal einer Geistesaristokratie aufkommen lassen.
Süddeutsche Zeitung, 04.09.1999
Der Dünkel einer „Geistesaristokratie“, die den Schlüssel zur Wahrheit, zur umfassenden Welterkenntnis zu verwalten glaubt, ist Johann Gottlieb Fichte und Herbert Marcuse gemeinsam.
Die Zeit, 14.04.1972, Nr. 15
Die eigentliche Geistesaristokratie, die Gelehrten- und Künstlerrepublik, schloß sich vom Journalismus mißvergnügt ab.
Schultze-Pfaelzer, Gerhard: Propaganda, Agitation, Reklame, Berlin: Stilke 1923, S. 89
Zitationshilfe
„Geistesaristokratie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geistesaristokratie>, abgerufen am 23.07.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Geistesarbeiter
Geistesarbeit
Geistesanstrengung
Geistesanlage
Geistesakrobatik
geistesarm
Geistesarmut
Geistesart
Geistesbeschränktheit
Geistesbildung