Geistesfürst, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungGeis-tes-fürst
WortzerlegungGeist1Fürst
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben Genie

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aus einer synthetischen Zusammenschau der für ihn entscheidenden vier »Geistesfürsten« wächst ihm seine Aufgabe zu.
Wisser, R.: Vico. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 33168
Das Zeitalter Konstantins kannte keine Geistesfürsten vom Range eines Origenes.
Rubin, Berthold: Byzanz. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 15165
Ein tragikomisches Kabinettstück ist der Beitrag von Paul Alverdes "Die Geistesfürsten".
Die Zeit, 13.03.1952, Nr. 11
Wenn die Prinzessin und die Zofe den Park des Geistesfürsten Hermokrates heimlich betreten, befällt sie ein sonderbares Schaudern.
Süddeutsche Zeitung, 20.01.2000
Und es gab eine Laudatio des Regierenden Bürgermeisters, der sich einfach mal nicht genierte, von „einem hochangesehenen Geistesfürsten“ zu reden.
Der Tagesspiegel, 25.10.2003
Zitationshilfe
„Geistesfürst“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geistesfürst>, abgerufen am 13.12.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Geistesfunken
Geistesfunke
Geistesfrühling
Geistesfrische
Geistesfreundschaft
Geistesgabe
Geistesgegenwart
geistesgegenwärtig
Geistesgeschichte
geistesgeschichtlich