Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Geisteskrankheit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Geis-tes-krank-heit
Wortzerlegung Geist1 Krankheit
eWDG

Bedeutung

schwere krankhafte Störung des Geistes
Beispiele:
eine Geisteskrankheit brach bei ihm aus
eine Geisteskrankheit behandeln, heilen

Thesaurus

Geschichte, Medizin
Synonymgruppe
Geisteskrankheit · Geistesstörung
Oberbegriffe
  • psychische Störung  ●  psychische Erkrankung veraltet

Typische Verbindungen zu ›Geisteskrankheit‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geisteskrankheit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Geisteskrankheit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zwar ist einigermaßen klar, daß dies für Wissenschaftler nicht gilt, doch geniale Künstler scheinen tatsächlich weit überdurchschnittlich oft an Geisteskrankheiten zu leiden. [Die Zeit, 24.01.1997, Nr. 5]
Ein junger Mann, N. H., leidet seit vielen Jahren an einer schweren Geisteskrankheit. [Die Zeit, 16.01.1967, Nr. 03]
Im Prozess in San Jose hatte er wegen Geisteskrankheit auf nicht schuldig plädiert. [Süddeutsche Zeitung, 28.08.2002]
Schon 1919 hatte er, angesichts seiner ausbrechenden Geisteskrankheit, das Tanzen aufgegeben. [Süddeutsche Zeitung, 01.10.1996]
Mit seinen Neuerungsideen, zuletzt politisch‑philosophischer Art, gescheitert, verfiel er in Geisteskrankheit. [Palm, Albert: Momigny. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1961], S. 40549]
Zitationshilfe
„Geisteskrankheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geisteskrankheit>.

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