Geistesverwandte, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Geistesverwandten · Nominativ Plural: Geistesverwandte(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Geistesverwandten, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einzelne Geistesverwandte.
Worttrennung Geis-tes-ver-wand-te
Wortzerlegung  Geist1 Verwandte

Verwendungsbeispiele für ›Geistesverwandte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Noch nicht einmal streng religiöse Geistesverwandte sind davor gefeit, von Bush ungeduldig zurechtgewiesen zu werden.
Süddeutsche Zeitung, 29.10.2004
Seine poetische Beobachtungsgabe steht der seiner irischen Geistesverwandten nicht nach.
Die Welt, 04.03.2000
Jens, der Verführer zum Guten, entdeckt in Churchill einen Geistesverwandten.
o. A.: EINE LAUDATIO AUF WALTER JENS: BEREDSAMKEIT ADELT MACHT. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1988]
In der Universalität seines geschichtlichen Denkens hat er in Deutschland erst in H. Abert einen späten Geistesverwandten gefunden.
Blume, Friedrich: Ambros. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 24539
Sogar ihre kühnsten, gegenwartsbewußten Neuerer sehen sich in der Vergangenheit nach Geistesverwandten und Glaubensbrüdern um.
Hofmann, Werner: Das irdische Paradies, München: Prestel 1991 [1960], S. 40
Zitationshilfe
„Geistesverwandte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geistesverwandte>, abgerufen am 24.01.2022.

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