Geizige, die oder der

GrammatikSubstantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Geizigen · Nominativ Plural: Geizige(n)
Mit Pluralendung -n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Geizigen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Geizige.
WorttrennungGei-zi-ge (computergeneriert)
Grundformgeizig

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist schon so, bislang taugte der Geizige einfach nicht zum Helden.
Der Tagesspiegel, 29.12.2002
Das erste Mal schwärmten Sie vom »Geizigen« im Jahr 1974.
Die Zeit, 09.09.1999, Nr. 37
Die chronische Schuldenmacherin wagt sich nicht aus der Abhängigkeit, der Geizige war ein vernachlässigtes Kind, das früh für sich selber sorgen mußte.
Süddeutsche Zeitung, 17.05.1997
Der Geizige ist dem Geld gegenüber feinfühliger als andere Menschen.
Walser, Martin: Halbzeit, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1997 [1960], S. 119
Die neuen Geizigen aber betreiben die Askese nicht mehr als Ausschweifung sondern mit Vorsicht.
Adorno, Theodor W.: Minima Moralia, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1971 [1951], S. 29
Zitationshilfe
„Geizige“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geizige>, abgerufen am 07.12.2019.

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