Gekrakel, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gekrakels · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungGe-kra-kel
Grundformkrakeln
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend etw. schlecht Geschriebenes
Beispiel:
das, sein Gekrakel kann ich nicht lesen

Thesaurus

Synonymgruppe
(schlecht leserliche) Handschrift  ●  Gekrakel  ugs. · ↗Gekritzel  ugs. · ↗Geschmier  ugs. · ↗Geschmiere  ugs. · ↗Geschreibsel  ugs. · ↗Gesudel  ugs. · Hieroglyphen  ugs., fig. · ↗Klaue  ugs. · ↗Pfote  ugs. · ↗Sauklaue  ugs. · ↗Sudelarbeit  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

unleserlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gekrakel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von zentraler Bedeutung sind hier Handschrifterkennungs-Systeme, die aus dem Gekrakel des Benutzers typographisch einwandfreie ASCII-Zeichen formen sollen.
C't, 1993, Nr. 4
Unsereiner ist ja schon froh, wenn er ein paar Stunden später sein eigenes Gekrakel noch entziffern kann.
Süddeutsche Zeitung, 30.04.2003
Über Funk werden die Daten direkt in Computer oder Handy übertragen, wo das Gekrakel dann entschlüsselt werden muss.
Süddeutsche Zeitung, 08.10.2002
Im Kopf wusste sie genau, wie es ging, nur ihre Hand verhielt sich wie ein fremder Gegenstand und malte unlesbares Gekrakel auf das Papier.
Der Tagesspiegel, 23.04.2001
Die peinliche Verkleidung zwickt, die Anrede mit Siezen und Vornamen erinnert mich an die reformierte Oberstufe, und das Gekrakel mit dem Folienschreibstift erzeugt schwerwiegende Identitätsprobleme.
Die Zeit, 20.03.1995, Nr. 12
Zitationshilfe
„Gekrakel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gekrakel>, abgerufen am 23.10.2019.

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