Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Gekrakel, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gekrakels · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Ge-kra-kel
Wortzerlegung ge- krakeln
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend etw. schlecht Geschriebenes
Beispiel:
das, sein Gekrakel kann ich nicht lesen

Thesaurus

Synonymgruppe
(schlecht leserliche) Handschrift  ●  Gekrakel  ugs. · Gekritzel  ugs. · Geschmier  ugs. · Geschmiere  ugs. · Geschreibsel  ugs. · Gesudel  ugs. · Hieroglyphen  ugs., fig. · Klaue  ugs. · Krickelkrackel  ugs. · Pfote  ugs. · Sauklaue  derb · Sudelarbeit  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
  • nicht entzifferbar · nicht lesbar · nicht zu entziffern · unlesbar · unleserlich  ●  Hieroglyphen  ugs., fig.

Verwendungsbeispiele für ›Gekrakel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von zentraler Bedeutung sind hier Handschrifterkennungs‑Systeme, die aus dem Gekrakel des Benutzers typographisch einwandfreie ASCII‑Zeichen formen sollen. [C't, 1993, Nr. 4]
Unsereiner ist ja schon froh, wenn er ein paar Stunden später sein eigenes Gekrakel noch entziffern kann. [Süddeutsche Zeitung, 30.04.2003]
Über Funk werden die Daten direkt in Computer oder Handy übertragen, wo das Gekrakel dann entschlüsselt werden muss. [Süddeutsche Zeitung, 08.10.2002]
Im Kopf wusste sie genau, wie es ging, nur ihre Hand verhielt sich wie ein fremder Gegenstand und malte unlesbares Gekrakel auf das Papier. [Der Tagesspiegel, 23.04.2001]
Ein Schriftzug ist nur noch schwer zu erkennen, aber noch immer prangt gut sichtbar grünes Gekrakel auf einer Durchgangswand. [Der Tagesspiegel, 21.02.2003]
Zitationshilfe
„Gekrakel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gekrakel>.

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