Gekritzel, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gekritzels · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungGe-krit-zel
Grundformkritzeln
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend etw. (unleserlich, schlecht, zu klein) Geschriebenes
Beispiele:
verworrenes Gekritzel
das, sein Gekritzel kann niemand lesen
es sei nichts zu erreichen mit dem Gekritzel / Alles Geschriebene ... wird verschwinden [P. WeissMarat28]

Thesaurus

Synonymgruppe
(schlecht leserliche) Handschrift  ●  ↗Gekrakel  ugs. · Gekritzel  ugs. · ↗Geschmier  ugs. · ↗Geschmiere  ugs. · ↗Geschreibsel  ugs. · ↗Gesudel  ugs. · Hieroglyphen  ugs., fig. · ↗Klaue  ugs. · ↗Pfote  ugs. · ↗Sauklaue  ugs. · ↗Sudelarbeit  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

entziffern unleserlich wild

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gekritzel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich versuchte, mit einem Gekritzel auf einem Blatt Papier zu erklären, was geschehen war.
Bild, 07.05.1997
Wir fanden das Gekritzel beim Waschen und warfen es weg.
Die Zeit, 19.12.2006, Nr. 52
Die Unterschrift ist unleserlich, du versuchst vergeblich, dem Gekritzel einen Sinn zu entlocken.
Venske, Regula: Marthes Vision, Frankfurt am Main: Eichborn Verlag 2006, S. 42
Kaum lesbar ist das Gekritzel, mit dem der ehemalige Staatschef die Akten versehen hat.
Der Tagesspiegel, 02.11.2001
Gekritzel und das Aus-Malen nach Vorlagen sind bei Kindern stets beliebt.
Die Welt, 20.05.2005
Zitationshilfe
„Gekritzel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gekritzel>, abgerufen am 15.10.2019.

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