Geld, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Geld(e)s · Nominativ Plural: Gelder
Aussprache
Wortbildung mit ›Geld‹ als Erstglied: ↗Geldangelegenheit · ↗Geldanlage · ↗Geldanleger · ↗Geldaristokrat · ↗Geldaristokratie · ↗Geldaufwand · ↗Geldausgabe · ↗Geldbedarf · ↗Geldbetrag · ↗Geldbeutel · ↗Geldbombe · ↗Geldbrief · ↗Geldbriefträger · ↗Geldbuße · ↗Geldbörse · ↗Geldeingang · ↗Geldeinleger · ↗Geldeinteilung · ↗Geldempfänger · ↗Geldentschädigung · ↗Geldentwertung · ↗Gelderpressung · ↗Geldertrag · ↗Gelderträgnis · ↗Gelderwerb · ↗Geldforderung · ↗Geldfrage · ↗Geldgeber · ↗Geldgeschenk · ↗Geldgewinn · ↗Geldgier · ↗Geldheirat · ↗Geldkasse · ↗Geldkassette · ↗Geldkasten · ↗Geldkatze · ↗Geldklemme · ↗Geldknappheit · ↗Geldkoffer · ↗Geldkurs · ↗Geldleute · ↗Geldmacherei · ↗Geldmacht · ↗Geldmangel · ↗Geldmann · ↗Geldmarkt · ↗Geldmittel · ↗Geldnachfrage · ↗Geldnot · ↗Geldopfer · ↗Geldpolitik · ↗Geldprotz · ↗Geldprämie · ↗Geldquelle · ↗Geldrangliste · ↗Geldrolle · ↗Geldsache · ↗Geldsack · ↗Geldsammlung · ↗Geldschein · ↗Geldschiff · ↗Geldschneider · ↗Geldschrank · ↗Geldschublade · ↗Geldschwierigkeiten · ↗Geldschöpfung · ↗Geldsendung · ↗Geldsorge · ↗Geldspende · ↗Geldspritze · ↗Geldstrafe · ↗Geldstück · ↗Geldsumme · ↗Geldsäckchen · ↗Geldsäckel · ↗Geldtasche · ↗Geldtransporter · ↗Geldtäschchen · ↗Geldumlauf · ↗Geldumtausch · ↗Geldunterstützung · ↗Geldverdiener · ↗Geldverkehr · ↗Geldverlegenheit · ↗Geldvernichtung · ↗Geldverschwendung · ↗Geldvorrat · ↗Geldwechsel · ↗Geldwechsler · ↗Geldwert · ↗Geldwesen · ↗Geldwirtschaft · ↗Geldzirkulation · ↗Geldzuwendung · ↗Geldüberweisung · ↗geldgeil · ↗geldgierig · ↗geldhungrig
 ·  mit ›Geld‹ als Letztglied: ↗Ablassgeld · ↗Angeld · ↗Antrittsgeld · ↗Armengeld · ↗Aufgeld · ↗Backgeld · ↗Bargeld · ↗Baugeld · ↗Bedienungsgeld · ↗Bestechungsgeld · ↗Bestellgeld · ↗Betreuungsgeld · ↗Biergeld · ↗Blutgeld · ↗Brückengeld · ↗Buchgeld · ↗Buschgeld · ↗Bußgeld · ↗Bürgergeld · ↗Chausseegeld · ↗Dinggeld · ↗Draufgeld · ↗Drogengeld · ↗EU-Geld · ↗Eigengeld · ↗Eintrittsgeld · ↗Elterngeld · ↗Fahrgeld · ↗Falschgeld · ↗Familiengeld · ↗Fernsehgeld · ↗Fersengeld · ↗Findergeld · ↗Forschungsgeld · ↗Frachtgeld · ↗Fundgeld · ↗Fährgeld · ↗Fördergeld · ↗Hafengeld · ↗Handgeld · ↗Hartgeld · ↗Haushaltgeld · ↗Haushaltsgeld · ↗Heidengeld · ↗Hilfsgelder · ↗Inflationsgeld · ↗Investitionsgeld · ↗Kaufgeld · ↗Kilometergeld · ↗Kindergeld · ↗Kirchengeld · ↗Kirchgeld · ↗Kleingeld · ↗Klimpergeld · ↗Kopfgeld · ↗Korkengeld · ↗Kostgeld · ↗Krankengeld · ↗Kundengeld · ↗Kupfergeld · ↗Kurzarbeitergeld · ↗Lehrgeld · ↗Lichtgeld · ↗Lohngeld · ↗Lösegeld · ↗Muschelgeld · ↗Mutterschaftsgeld · ↗Mündelgeld · ↗Münzgeld · ↗Nadelgeld · ↗Nickelgeld · ↗Notgeld · ↗Opfergeld · ↗Ordnungsgeld · ↗Ostgeld · ↗Pachtgeld · ↗Papiergeld · ↗Patengeld · ↗Pfandgeld · ↗Pflegegeld · ↗Reisegeld · ↗Ruhegeld · ↗Sammelgeld · ↗Schmerzensgeld · ↗Schulgeld · ↗Schutzgeld · ↗Schwarzgeld · ↗Schweigegeld · ↗Schweinegeld · ↗Silbergeld · ↗Spargeld · ↗Sparkassengeld · ↗Spendengeld · ↗Sperrgeld · ↗Spielgeld · ↗Sponsorengeld · ↗Spottgeld · ↗Staatsgeld · ↗Standgeld · ↗Startgeld · ↗Stempelgeld · ↗Sterbegeld · ↗Steuergeld · ↗Stillgeld · ↗Strafgeld · ↗Streikgeld · ↗Studiengeld · ↗Sündengeld · ↗TV-Geld · ↗Tagegeld · ↗Taggeld · ↗Taschengeld · ↗Termingeld · ↗Trennungsgeld · ↗Trinkgeld · ↗Unterhaltsgeld · ↗Urlaubsgeld · ↗Vereinsgeld · ↗Verpflegungsgeld · ↗Wartegeld · ↗Wechselgeld · ↗Wegegeld · ↗Weihnachtsgeld · ↗Werbegeld · ↗Wergeld · ↗Westgeld · ↗Wirtschaftsgeld · ↗Witwengeld · ↗Wochengeld · ↗Wohnungsgeld · ↗Zeitungsgeld · ↗Zentralbankgeld · ↗Zuschussgeld · ↗Zwangsgeld · ↗Überbrückungsgeld · ↗Übergangsgeld · ↗Übernachtungsgeld
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
nur im Singular
allgemeines gesetzliches Zahlungsmittel in Form von Münzen und Banknoten
a)
mit Adj.
Beispiele:
bares, falsches Geld
umgangssprachlich großes Geld (= Banknoten)
umgangssprachlich kleines, hartes Geld (= Münzen)
sauer erspartes, schwer verdientes Geld
umgangssprachlich damit verdiente er schönes, gutes, schweres Geld (= viel Geld)
umgangssprachlich das kostet (mich, mir) schweres Geld
umgangssprachlich etw. für teures Geld (= zu einem hohen Preis) kaufen
umgangssprachlich für mein gutes (= kostbares) Geld möchte ich auch gute Ware haben
umgangssprachlich sie verdienen unheimliches Geld (= sehr viel Geld)
umgangssprachlich das ist schmutziges Geld (= Geld, das jmd. auf unehrliche Weise erlangt hat)
umgangssprachlich etw. für billiges Geld (= für einen geringen Preis) kaufen
das Geschenk kaufte sie von ihrem eigenen Geld
umgangssprachlich, spöttisch das liebe Geld!
umgangssprachlich hinausgeworfenes Geld (= Geld, das unnütz vertan wurde)
umgangssprachlich Er nahm das lose Geld aus der Tasche, zog die Scheine zwischen den Münzen hervor [BöllWort133]
auch will sie den Besitz gar nicht mehr erhalten, sondern flüssiges Geld [KlepperSchatten357]
b)
mit Vb.
Beispiele:
Geld verdienen, einnehmen, zusammenraffen
salopp Geld scheffeln
Geld aufbringen, aufnehmen, hereinbekommen
Geld einkassieren, zählen, gewinnen
papierdeutsch Geld einziehen
salopp, abwertend Geld einstreichen
umgangssprachlich aus etw. Geld schlagen
umgangssprachlich Geld machen (= verdienen)
umgangssprachlich zuvor musste er erst Geld auftreiben
das ist etwas, womit Geld verdient werden kann
Geld aus dem Geschäft ziehen (= herausnehmen)
das bringt Geld (ein) (= damit kann Geld verdient werden)
Geld einstecken, wechseln (= gegen kleinere Noten oder Münzen tauschen)
ich habe kein Geld bei mir
umgangssprachlich er merkte, dass ihm das Geld ausging
das Geld reicht (aus)
umgangssprachlich er hat einen Sack voll (= viel) Geld
sie hat viel Geld
umgangssprachlich er weiß nicht, was er mit seinem Geld anfangen soll (= er hat sehr viel Geld)
umgangssprachlich er hat Geld wie Heu (= sehr viel Geld)
umgangssprachlich das Geld liegt auf der Straße (= es gibt genügend Möglichkeiten, Geld zu verdienen)
Geld ausgeben, einzahlen, auszahlen, anweisen
umgangssprachlich bei ihm sitzt das Geld locker (= er gibt es leicht aus)
Geld an etw. wenden
die Sache ist das Geld nicht wert
umgangssprachlich Geld unter die Leute bringen (= es ausgeben)
ich habe mein Geld wie jeder andere bezahlt
etw. kostet viel Geld
umgangssprachlich das kostet ein ordentliches Stück, eine Stange Geld (= das kostet sehr viel)
umgangssprachlich, salopp das kostet einen Batzen Geld (= das kostet sehr viel)
umgangssprachlich wir haben das Geld auch nicht auf der Straße gefunden (= wir haben das Geld nicht leicht erworben)
Geld unnütz vertun, verschwenden, verjubeln, verspielen, vertrinken
umgangssprachlich Geld unnütz verpulvern
Geld verlieren, zusetzen, einbüßen
umgangssprachlich das Geld ist hin (= das G. ist verloren)
salopp, umgangssprachlich das Geld ist futsch (= das G. ist verloren)
dem verlorenen Geld nachtrauern
umgangssprachlich, scherzhaft Geld springen lassen
umgangssprachlich das, sein Geld (mit vollen Händen) zum Fenster hinauswerfen (= verschwenden)
Geld sparen
sein Geld auf die Sparkasse bringen, tragen (= dem Sparkonto gutschreiben lassen)
sein Geld zusammenhalten, (in Wertpapieren) anlegen
sein Geld arbeiten lassen (= sein Geld so anlegen, dass es Zinsen trägt)
Geld auf der Bank, dem Konto haben, von der Sparkasse holen, vom Konto abheben
sein Geld auf die hohe Kante legen (= sparen)
jmdm. Geld borgen, vorstrecken
salopp jmdm. Geld pumpen
umgangssprachlich jmdm. Geld vorschießen
jmdm. Geld geben, schenken, in die Hand drücken, zustecken
für solche Gefälligkeiten nimmt er kein Geld
Geld für jmdn. auslegen
jmdm. Geld schulden
von jmdm. Geld zurückverlangen
ich habe das Geld zurückgezahlt
er hat Geld unterschlagen
jmdm. Geld stehlen, abnehmen
salopp jmdm. Geld abknöpfen
umgangssprachlich jmdm. (das) Geld aus der Tasche locken, ziehen (= jmdn. zum Geldausgeben verleiten)
Geld einwechseln, umtauschen (= gegen eine andere Währung tauschen)
Geld prägen, drucken, fälschen
das Geld wurde entwertet
Geld stinkt nicht (= man merkt ihm nicht an, wie es erworben wurde)
Geld spielt (bei ihm) keine Rolle
sprichwörtlich Geld allein macht nicht glücklich, aber es beruhigt (ungemein)
sprichwörtlich Geld regiert die Welt
sprichwörtlich Zeit ist Geld
umgangssprachlich Er weiß, wie Geld gemacht wird [St. ZweigBalzac113]
Ein guter Arzt will operieren. / Es freut ihn, und es bringt auch Geld [TucholskyDeutschland269]
Jetzt weiß Er, wo das Geld geblieben ist [HebbelMaria MagdaleneI 5]
salopp Und dann hauen wir das Geld richtig auf den Kopf (= geben es leichtsinnig aus) [FalladaKleiner Mann172]
c)
mit Präposition
in Verbindung mit »am«, »an«
Beispiele:
es fehlt an Geld
am Geld lag ihm nichts
Die ganze Welt hängt am Geld [AndresPortiuncula94]
in Verbindung mit »auf«
Beispiele:
es auf jmds. Geld abgesehen haben
denn er sieht sehr aufs Geld [A. ZweigErziehung74]
in Verbindung mit »für«
Beispiele:
wenig für sein Geld bekommen
das kann ich für mein Geld verlangen
für Geld macht, tut er alles
auch, selbst für Geld und gute Worte tut er das nicht (= er tut es auf keinen Fall)
sich für Geld verkaufen (= um eines Vorteils willen seine Meinung ändern)
er kann sich für Geld sehen lassen (= ist ein Original)
daß er ... fünfzig Jahre hindurch als Paradiesvogel für Geld gezeigt worden ist [E. T. A. Hoffm.Serapionsbrüder3,149]
in Verbindung mit »in«, »im«
bildlich
Beispiele:
im Geld wühlen, schwimmen, fast ersticken (= viel Geld haben)
umgangssprachlich etw. geht, läuft ins Geld (= etw. kommt teuer zu stehen)
in Verbindung mit »mit«
Beispiele:
(nicht) mit Geld umgehen können
jmdm. mit Geld aushelfen
umgangssprachlich das Haus hat er nicht bekommen, er ist mit Geld abgespeist worden
salopp er ist mit dem Geld durchgebrannt
bildlich
Beispiel:
umgangssprachlich mit dem Geld (nur so) um sich werfen (= es verschwenden)
bildlich
Beispiel:
das ist nicht mit Geld zu bezahlen (= das ist mir teuer)
in Verbindung mit »nach«
Beispiel:
Was frag' ich viel nach Geld und Gut [Volkslied]
in Verbindung mit »um«
Beispiele:
beim Skat um Geld spielen
um Geld verlegen sein
zu jmdm. um Geld kommen (= Geld von jmdm. erbitten)
jmdn. um Geld angehen
jmd. kommt um sein Geld, wird um sein Geld gebracht (= wird betrogen)
es ist schade ums Geld (= etw. ist das Geld nicht wert)
sprichwörtlich wenn es ums Geld geht, hört die Gemütlichkeit, der Spaß auf
in Verbindung mit »von«
Beispiele:
von seinem Geld leben
von diesem Geld soll ein Krankenhaus gebaut werden
in Verbindung mit »zu«
Beispiele:
er kam über Nacht, rasch zu Geld (= plötzlich hatte er Geld)
umgangssprachlich etw. zu Geld machen (= verkaufen)
d)
Geld und Gutalles
Beispiele:
er verlor Geld und Gut
er setzte Geld und Gut aufs Spiel
e)
als Gen.
Beispiele:
die Macht, Sklaverei des Geldes
die Kaufkraft des Geldes ist gesunken
er hat den Wert des Geldes nicht schätzen gelernt
für diese Anschaffung wurde eine große Summe Geldes ausgeworfen
2.
nur im Plural
feste Beträge, Summen von 1, die von einem größeren Unternehmen, einer (öffentlichen) Institution für einen bestimmten Zweck vorgesehen sind
Beispiele:
öffentliche, staatliche, freiwillige Gelder
salopp dicke Gelder beziehen
Gelder kassieren, abführen, abzweigen, veruntreuen, unterschlagen
die Gelder sind nicht entsprechend der Projektierung verwendet worden
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Geld · Gelder · Papiergeld · geldlich · Geldbeutel · geldgierig · Geldsack · Geldsäckel · Geldschneiderei · Geldschrank · Geldstrafe · Geldsumme
Geld n. ‘Zahlungsmittel’ in Form von Münzen und Banknoten, ahd. gelt (um 800), asächs. geld ‘Bezahlung, Vergeltung, Lohn, Opfer’, mhd. mnd. mnl. gelt ‘Bezahlung, Vergütung, Zahlung, Schuldforderung, Preis, Zahlungsmittel’, afries. jeld, aengl. gield ‘Opfer, Zahlung, Abgabe, Tribut, Vergeltung, Bruderschaft’ (s. ↗Gilde), anord. gjald ‘Bezahlung, Lohn, Strafe, Steuer’, got. gild ‘Steuer, Zins’, germ. *gelda- ist ein Verbalsubstantiv zu dem unter ↗gelten (s. d.) behandelten Verb. Es gehört anfangs in die kultische und rechtliche Sphäre und bedeutet ‘Opfer, Buße, Tribut’, eigentlich ‘das, womit man Opfer, Buße erstatten, entrichten kann’, begegnet später im wirtschaftlichen Bereich für ‘Abgabe, Zahlung’ (in Zusammensetzungen wie Brücken-, Wege-, Kost-, Lehr-, Schulgeld bewahrt) und bezeichnet schließlich das, ‘was als Zahlungsmittel dient’. Vom 14. Jh. an nimmt Geld allmählich seine heutige Bedeutung ‘gesetzliches Zahlungsmittel’ an. Neben der Schreibung mit -d im Nhd. (aus flektierten Formen des Mhd.) hält sich auslautendes -t bis ins 17. Jh., in Entgelt (s. ↗gelten) bis heute. Im 17. Jh. wird der Plur. Gelder ‘für einen bestimmten Zweck vorgesehene größere Geldsumme, feste Beträge’ gebildet. Da sich im Gebrauchswert des Geldes der Wert aller anderen Waren ausdrückt, gewinnt das Geld eine zentrale Position im gesellschaftlichen und im persönlichen Leben, die sprachlich in zahlreichen Umschreibungen, Entlehnungen, Redensarten und Sprichwörtern ihren Niederschlag findet (s. ↗Blech, ↗Kies, ↗Kröte, ↗Moos, ↗Moneten, ↗Pinke, ↗Pulver, ↗Zaster; vgl. das liebe Geld, nicht für Geld und gute Worte, Geld haben wie Heu, Geld regiert die Welt, Zeit ist Geld). Nach dem gemünzten Geld kommt Geld in Banknoten in Umlauf, daher Papiergeld n. (Anfang 18. Jh.), nach engl. paper-money (1691) und frz. papiermonnaie (1727). geldlich Adj. ‘das Geld betreffend, finanziell’ (15. Jh.). Geldbeutel m. ‘Geldbörse, Portemonnaie’ (17. Jh.). geldgierig Adj. (16. Jh.). Geldsack m. ‘Geldbeutel, geiziger Reicher’ (vgl. nl. geldzak) und Geldsäckel m. ‘Geldbeutel’ (16. Jh.). Geldschneiderei f. ‘Wucher’ (um 1700), eigentlich ‘betrügerische Münzbeschneidung’. Geldschrank m. ‘Stahlschrank zum Aufbewahren von Geld und Wertsachen’ (17. Jh.). Geldstrafe f. ‘Zahlung einer festgesetzten Summe als Strafe für eine Rechtsverletzung’ (15. Jh.). Geldsumme f. (Anfang 16. Jh.), älter eine Summe Geldes (15. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Geld  ●  klingende Münze  fig. · ↗Asche  ugs. · Bares  ugs. · Bimbes  ugs. · Chlübis  ugs., schweiz. · Flöhe  ugs. · ↗Heu  ugs. · ↗Kies  ugs. · ↗Knete  ugs. · ↗Kohle  ugs. · ↗Kröten  ugs. · ↗Mammon  ugs. · ↗Moneten  ugs. · ↗Moos  ugs. · Mäuse  ugs. · Ocken  ugs. · ↗Patte  ugs. · ↗Penunze  ugs. · ↗Piepen  ugs. · ↗Pulver  ugs. · ↗Rubel  ugs. · ↗Schotter  ugs. · Steine  ugs. · ↗Taler  ugs. · ↗Zaster  ugs. · Öcken  ugs.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
Antonyme
Synonymgruppe
Geld... · Währungs...
Synonymgruppe
Devisen · Geld · ↗Kapital · ↗Zahlungsmittel · finanzielle Mittel  ●  ↗Währung  Hauptform · ↗Valuta  fachspr.
Oberbegriffe
  • Geld  ●  klingende Münze  fig. · ↗Asche  ugs. · Bares  ugs. · Bimbes  ugs. · Chlübis  ugs., schweiz. · Flöhe  ugs. · ↗Heu  ugs. · ↗Kies  ugs. · ↗Knete  ugs. · ↗Kohle  ugs. · ↗Kröten  ugs. · ↗Mammon  ugs. · ↗Moneten  ugs. · ↗Moos  ugs. · Mäuse  ugs. · Ocken  ugs. · ↗Patte  ugs. · ↗Penunze  ugs. · ↗Piepen  ugs. · ↗Pulver  ugs. · ↗Rubel  ugs. · ↗Schotter  ugs. · Steine  ugs. · ↗Taler  ugs. · ↗Zaster  ugs. · Öcken  ugs.
Unterbegriffe
  • DM · Deutsche Mark · Deutschmark  ●  ↗D-Mark  Hauptform · DEM  fachspr. · ↗Mark  ugs.
  • EUR · ↗Euro · €  ●  ECU  veraltet · Euroletten  ugs. · Euronen  ugs.
  • Schekel
  • Renminbi · ↗Yuan
  • US-Dollar · USD  ●  ↗Greenback  ugs., engl.
  • $ · ↗Dollar
  • (ein) beachtlicher Betrag · (eine) horrende Summe · (eine) stolze Summe · viel Geld  ●  (ein) Haufen Kohle  ugs. · (ein) hübsches Sümmchen  ugs. · da muss eine alte Frau lange für stricken  ugs., Spruch · eine Stange Geld  ugs. · ordentlich was  ugs.
  • Reisescheck · ↗Travellerscheck
  • Schilling  ●  Alpendollar  ugs.
  • Aruba-Florin · Aruba-Gulden
  • Franken · Schweizer Franken  ●  CHF  Abkürzung · Fr.  Abkürzung · Stutz  ugs., schweiz.
  • Ankerwährung · ↗Leitwährung
  • Hartwährung · harte Währung · starke Währung
  • Weichwährung · schwache Währung · weiche Währung
  • Geld  ●  klingende Münze  fig. · ↗Asche  ugs. · Bares  ugs. · Bimbes  ugs. · Chlübis  ugs., schweiz. · Flöhe  ugs. · ↗Heu  ugs. · ↗Kies  ugs. · ↗Knete  ugs. · ↗Kohle  ugs. · ↗Kröten  ugs. · ↗Mammon  ugs. · ↗Moneten  ugs. · ↗Moos  ugs. · Mäuse  ugs. · Ocken  ugs. · ↗Patte  ugs. · ↗Penunze  ugs. · ↗Piepen  ugs. · ↗Pulver  ugs. · ↗Rubel  ugs. · ↗Schotter  ugs. · Steine  ugs. · ↗Taler  ugs. · ↗Zaster  ugs. · Öcken  ugs.
  • Buchgeld · Geschäftsbankengeld · ↗Giralgeld
  • Rai · Steingeld
Assoziationen
Synonymgruppe
Barschaft · ↗Besitz · Geld · ↗Vermögen
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Kasse Tasche Verfügung anlegen aufbringen ausgeben bekommen bereitstellen bezahlen brauchen erhalten fehlen fließen frisch investieren knapp kosen kosten leihen nötig reichen sammeln sparen stecken verdienen verwenden zahlen zusätzlich öffentlich überweisen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geld‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie sagte nichts wegen des Geldes, das sie mir geliehen hatte.
Goosen, Frank: Liegen lernen, Frankfurt am Main: Eichborn AG 2000, S. 129
Das fehlende Geld lähmt die Initiative, aber manchmal beflügelt es sie auch.
Die Zeit, 15.10.1998, Nr. 43
Es kam ihm lediglich darauf an, Geld zu erhalten, die Mittel waren ihm vollständig gleichgültig.
Friedländer, Hugo: Ein Landgerichtsrat auf der Anklagebank. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1921], S. 4356
Er bekam also von uns das Geld, und von jetzt ab wurde der Verkehr intimer, ich nahm ihn wiederholt mit auf mein Zimmer.
Friedländer, Hugo: Grete Beier, Tochter des Bürgermeisters Beier zu Brand, wegen Ermordung ihres Bräutigams vor dem Schwurgericht zu Freiberg i. Sa. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1920], S. 4254
Nun hat der Tempel viel Geld gekostet und er ist doch nicht schön.
Friedländer, Hugo: Der Brand der Neustettiner Synagoge vor den Schwurgerichten zu Köslin und Konitz. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1913], S. 23094
Zitationshilfe
„Geld“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geld>, abgerufen am 16.11.2018.

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