Geldgeber, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGeld-ge-ber (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

jmd., der zur Gründung eines Unternehmens Geld gibt oder es mit seinem Geld unterstützt
Beispiele:
ein einflussreicher, privater Geldgeber
Geldgeber für Auswertung einer sehr guten Erfindung (Massenartikel) gesucht [Tageszeitung1954]

Thesaurus

Synonymgruppe
Geldgeber · ↗Sponsor
Ökonomie
Synonymgruppe
Anleger · ↗Finanzier · Geldgeber · ↗Investor · ↗Kapitalanleger
Unterbegriffe
  • Baulöwe · Immobilieninvestor  ●  ↗Immobilienhai  abwertend · Immobilienspekulant  abwertend · Immobilienunternehmer  Hauptform
Assoziationen
Ökonomie
Synonymgruppe
Darlehensgeber · Geldgeber · ↗Geldverleiher · ↗Gläubiger · ↗Kreditgeber  ●  ↗Kreditor  fachspr., kaufmännisch
Unterbegriffe
Ökonomie
Synonymgruppe
Donator · ↗Finanzier · ↗Förderer · Geldgeber · ↗Gönner · ↗Mäzen · ↗Patron · ↗Spender · ↗Sponsor · ↗Stifter · ↗Wohltäter
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Sugardaddy  engl.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abhängigkeit Hilfspaket Hilfsprogramm Kontrolleur Sponsor Suche Troika Tropf Weltbank Währungsfonds abschrecken abspringen alleinig anlocken anonym auftreiben ausländisch einspringen extern großzügig international potent potentiell potenziell privat saudisch solvent spendabel westlich wichtig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geldgeber‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen die Unternehmen dringend private Geldgeber.
Die Welt, 09.10.2003
Größter Geldgeber ist bisher der Bund mit zwei Millionen Euro.
Der Tagesspiegel, 21.10.2002
Sie hatten also gar keinen anderen Einfluß als denjenigen des kreditgebenden Geldgebers?
o. A.: Einhundertachtzehnter Tag. Mittwoch, 1. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 9982
Die Geldgeber der amerikanischen Filmindustrie waren in der für sie glücklichen Lage, warten zu können.
Kriegk, Otto: Der deutsche Film im Spiegel der Ufa, Berlin: Ufa-Buchverl. 1943, S. 103
Erst nach 1560 treten, nach den großen Zusammenbrüchen der oberdeutschen Häuser, wieder österreichische Geldgeber der Kaiser hervor.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1934, S. 610
Zitationshilfe
„Geldgeber“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geldgeber>, abgerufen am 22.10.2019.

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