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Geldheirat, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Geld-hei-rat
eWDG

Bedeutung

Heirat um des Geldes willen

Verwendungsbeispiele für ›Geldheirat‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Geldheiraten waren nicht meine Sache; ich habe mich später in zwei Fällen nicht zu einer solchen entschließen können. [Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 1. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1914], S. 4906]
Und doch sind ihre Glieder oft gerade in solcher Zeit in der Lage, durch geminderte Eheschließung und Kinderzahl, Geldheiraten und Erbrecht größere Vermögen zu sammeln. [Schmoller, Gustav: Grundriß der Allgemeinen Volkswirtschaftslehre Erster Teil, Berlin: Duncker & Humblot 1978 [1900], S. 418]
Da bringt Tommaso die Nachricht, dass er Sebastianos Geldheirat verhindern konnte, indem er dem Brautvater reinen Wein über Sebastiano eingeschenkt habe. [Fath, Rolf: Werke – T. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 28798]
Zitationshilfe
„Geldheirat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geldheirat>.

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