Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Geldmarkt, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Geldmarkt(e)s · Nominativ Plural: Geldmärkte
Aussprache 
Worttrennung Geld-markt
Wortzerlegung Geld Markt
Wortbildung  mit ›Geldmarkt‹ als Erstglied: Geldmarktfonds
eWDG

Bedeutung

Wirtschaft Markt für kurzfristige Kredite
Beispiele:
den Geldmarkt beherrschen
Dadurch verflüssigt sich der Geldmarkt [ Tageszeitung1956]

Typische Verbindungen zu ›Geldmarkt‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geldmarkt‹.

Verwendungsbeispiele für ›Geldmarkt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es gibt einen freien Geldmarkt, auf dem Sie Ihr Geld wechseln können. [konkret, 1989]
Auch ein Zusammenwirken hinsichtlich einer Erneuerung des Geldmarktes war hierdurch bisher schwer durchführbar. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1935]]
Das Geld war so leicht, dass es schwer war, die herumschwimmenden Gelder am offenen Geldmarkt unterzubringen. [Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 06.03.1926]
Im Stadium der Depression ist Förderung der dann sowieso allmählich zutage tretenden Verflüssigung des Geldmarktes erwünscht. [Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 05.04.1928]
In einer Volkswirtschaft ohne Entwicklung würde es keinen solchen Geldmarkt geben. [Schumpeter, Joseph: Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung, Berlin: Duncker u. Humblot 1997 [1912], S. 194]
Zitationshilfe
„Geldmarkt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geldmarkt>.

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