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Geldmengenziel, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Geldmengenziel(e)s · Nominativ Plural: Geldmengenziele
Worttrennung Geld-men-gen-ziel
Wortzerlegung Geldmenge Ziel
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

von einer Notenbank festgesetztes, nach dem erwarteten Wirtschaftswachstum, dem angenommenen Preisanstieg und der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes berechnetes Volumen, auf das die Geldmenge zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgeweitet werden soll

Typische Verbindungen zu ›Geldmengenziel‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geldmengenziel‹.

Verwendungsbeispiele für ›Geldmengenziel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Unser Geldmengenziel ist so breit gefaßt, daß diese Entwicklung leicht einzufangen ist. [Süddeutsche Zeitung, 26.02.1998]
Die Geldmengenziele wurden so oft überschritten, daß dieses Instrument inzwischen praktisch aufgegeben wurde. [Die Zeit, 05.06.1987, Nr. 24]
Gewiß ist das Geldmengenziel 1995 insgesamt verfehlt worden, doch zeigt sich seit mehr als zwölf Monaten eine nunmehr bedenkliche Expansion. [Süddeutsche Zeitung, 27.06.1996]
Gleichwohl muß sie aber erneut begründen, warum sie überhaupt am Geldmengenziel festhält, obwohl sie es in der überwiegenden Zahl der Fälle nicht einhalten kann. [Süddeutsche Zeitung, 07.12.1995]
Allerdings sei nicht damit zu rechnen, daß das Geldmengenziel bis Ende 1996 noch erreicht werden könne. [Süddeutsche Zeitung, 26.07.1996]
Zitationshilfe
„Geldmengenziel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geldmengenziel>.

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