Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Geldschrankknacker, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Geldschrankknackers · Nominativ Plural: Geldschrankknacker
Aussprache 
Worttrennung Geld-schrank-kna-cker
Wortzerlegung Geldschrank Knacker2
eWDG

Bedeutung

salopp Dieb, der einen Geldschrank aufbricht und ausraubt
siehe auch knacken (3)
Beispiel:
ein steckbrieflich gesuchter Geldschrankknacker

Verwendungsbeispiele für ›Geldschrankknacker‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nachdem München seit 1949 von Geldschrankknackern verschont geblieben war, ereignete sich nach der Aufführung des Filmes "Rififi" eine Serie von derartigen Einbrüchen. [Süddeutsche Zeitung (Morgen), 01.03.1957]
Er traf auf fromme Ukrainer, zynische Polen, verrückte Russen, auf Arbeiter, Bauern, Soldaten – aber auch auf Geldschrankknacker und Linguisten. [Süddeutsche Zeitung, 19.05.2001]
Sie haben ihn gefaßt, in Lüneburg, Deutschlands erfolgreichsten Geldschrankknacker nach dem Kriege, Kurt Nagel, kurz Kurti genannt. [Die Zeit, 15.09.1972, Nr. 37]
Von der Berliner Kriminalpolizei konnten einige Zeit später zwei bekannte Berliner Geldschrankknacker als Täter festgenommen werden. [Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 02.03.1927]
Zitationshilfe
„Geldschrankknacker“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geldschrankknacker>.

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