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Geldschwemme, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Geld-schwem-me
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich plötzlicher Reichtum; Zustand des Überflusses, bei dem jmd. frei über viel Geld verfügen kann

Typische Verbindungen zu ›Geldschwemme‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geldschwemme‹.

Verwendungsbeispiele für ›Geldschwemme‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die weltweite Geldschwemme ist eines der entscheidenden Argumente für die Befürworter höherer Zinsen. [Die Welt, 06.10.2005]
Mit der Geldschwemme entstand ein globales Schneeballsystem, das im normalen Leben verboten ist. [Die Zeit, 08.04.2008, Nr. 14]
Doch das löst nicht das Problem dieser Geldschwemme: Fernab der Boomregionen bleiben große Teile der Welt quasi unentdeckt vom internationalen Kapital. [Die Zeit, 14.07.2007, Nr. 29]
Diese schwer zu kontrollierende Geldschwemme schuf in den einzelnen Ländern die günstigsten Voraussetzungen für eine Inflation eigener Produktion. [Die Zeit, 15.09.1972, Nr. 37]
Die Geldschwemme erhöht die Nachfrage nach festverzinslichen Papieren und treibt deren Preise in die Höhe; spiegelbildlich sinken die Zinsen. [Die Welt, 27.05.2005]
Zitationshilfe
„Geldschwemme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geldschwemme>.

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