Geldspritze, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Geldspritze · Nominativ Plural: Geldspritzen
WorttrennungGeld-sprit-ze
WortzerlegungGeldSpritze
Duden GWDS, 1999 und DWDS, 2017

Bedeutung

Wirtschaft, Jargon Hilfe für einen Betrieb, Wirtschaftszweig o. Ä. durch eine einmalige Geldzuwendung
Beispiele:
Der Verein benötige die Geldspritze, um Etatlöcher im laufenden Geschäftsjahr zu stopfen. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.12.2003]
[Bundesfinanzminister] Schäuble wolle die auf dem Bund-Länder-Finanzgipfel Mitte Oktober beschlossene Geldspritze für finanzschwache Kommunen zur Schulsanierung auf sieben Milliarden Euro verdoppeln. [Spiegel, 09.11.2016 (online)]
Damals wurden nicht einfach Geldspritzen verteilt. Es wurden vielmehr langfristige Investitionen finanziert, an denen später auch die Geberländer verdienten. [Der Spiegel, 07.09.1992]
Massive Geldspritzen der Regierung, Krediterleichterung […] sollen das Fortschrittstempo sichern. [Der Spiegel, 08.06.1950, Nr. 23]
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: eine großzügige, kräftige, massive Geldspritze
als Akkusativobjekt: eine Geldspritze brauchen, bekommen, erhalten
in Präpositionalgruppe/-objekt: mit einer Geldspritze aushelfen, helfen
mit Genitivattribut: eine Geldspritze der Bank, des Staats

Typische Verbindungen
computergeneriert

Billion Modernisierung Notenbank Tempodrom US-Notenbank Zentralbank ausbleiben frisch gewaltig gigantisch großzügig kräftig kurzfristig massiv milliardenschwer neuerlich retten riesig staatlich verpassen weit willkommen zusätzlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geldspritze‹.

Zitationshilfe
„Geldspritze“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geldspritze>, abgerufen am 19.09.2019.

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