Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Gelegenheitsarbeiter, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Gelegenheitsarbeiters · Nominativ Plural: Gelegenheitsarbeiter
Aussprache 
Worttrennung Ge-le-gen-heits-ar-bei-ter
Wortzerlegung Gelegenheit Arbeiter
eWDG

Bedeutung

jmd., der kein festes Arbeitsverhältnis hat
a)
jmd., der nur gelegentlich arbeitswillig ist
Beispiel:
er ist ein ausgesprochener Gelegenheitsarbeiter
b)
jmd., der nur gelegentlich Arbeit bekommt
Beispiel:
das nationalsozialistische Regime überstand er als Arbeitsloser und Gelegenheitsarbeiter

Typische Verbindungen zu ›Gelegenheitsarbeiter‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gelegenheitsarbeiter‹.

Verwendungsbeispiele für ›Gelegenheitsarbeiter‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn einer fast jeden Monat die Arbeit wechselt, ist er Gelegenheitsarbeiter. [Die Zeit, 28.01.1963, Nr. 04]
Womit hätte er argumentieren können als armer Gelegenheitsarbeiter ohne Land, ohne Geld – ja sogar ohne das tägliche Brot für seine fünf Kinder? [Süddeutsche Zeitung, 27.03.1996]
Die Ehe ging nach 15 Jahren in die Brüche, als Gelegenheitsarbeiter zahlt der Vater nichts. [Süddeutsche Zeitung, 22.12.1994]
Schließlich gab der Gelegenheitsarbeiter zu, die Frau getötet zu haben. [Die Welt, 19.07.2000]
Ab 1936 war er als Gelegenheitsarbeiter, zuletzt als Ofenbauer tätig. [Baumgartner, Gabriele u. Hebig, Dieter (Hg.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR – H. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 16872]
Zitationshilfe
„Gelegenheitsarbeiter“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gelegenheitsarbeiter>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Gelegenheitsarbeit
Gelegenheit
Gelege
Gelee
Gelecktheit
Gelegenheitsbildung
Gelegenheitsdichter
Gelegenheitsdichtung
Gelegenheitsdieb
Gelegenheitsdiebstahl