Gelegenheitsdichtung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGe-le-gen-heits-dich-tung
WortzerlegungGelegenheitDichtung2
eWDG, 1967

Bedeutung

siehe auch Gelegenheitsarbeit (2)
Beispiel:
Es gab damals eine ganze Reihe ... seichter Hofpoeten, die fabrikmäßig Gelegenheitsdichtungen reimten [Urania1956]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In seiner Zeitschrift hatte Huchel einen Essay „Die Gelegenheitsdichtung“ von Paul Eluard abgedruckt.
Die Zeit, 06.04.1984, Nr. 15
Schwächer ist sein kompositorisches Vermögen in Aufbau und Abstufung der Handlung, von geringerem Gewicht die Gelegenheitsdichtung seiner Epen, Elegien und Oden.
Bebermeyer, G.: Frischlin. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 1534
Zusätzlich betätigte sich Tersteegen auch als Liederdichter, wobei die mit Abstand meisten Werke Gelegenheitsdichtungen sind und keinen künstlerischen Anspruch erheben.
Süddeutsche Zeitung, 22.11.1997
Zitationshilfe
„Gelegenheitsdichtung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gelegenheitsdichtung>, abgerufen am 18.11.2019.

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