Gelehrtentum, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungGe-lehr-ten-tum
WortzerlegungGelehrte-tum
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
Eigenschaft eines, einer Gelehrten; Gelehrtheit
b)
Gesamtheit der Gelehrten

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei der schweren Faßbarkeit und der dem Gelehrtentum fremden Psychologie der publizistischen Mittel, ist bisher darüber bei uns wenig nachgedacht worden.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1934, S. 350
Die erzwungene Verstrickung der Professoren ins Management der Universitätsreform droht das Gelehrtentum zu ersticken.
Die Zeit, 12.07.1968, Nr. 28
An den Höfen verschmolzen die alte adelige Feudalkultur und ein Gelehrtentum bürgerlich-humanistischer Tradition teilweise zur Kultur einer ständeübergreifenden Funktionselite.
Wittmann, Reinhard: Geschichte des deutschen Buchhandels. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1991], S. 7662
Als charakteristisch für die wissenschaftliche Arbeit werden der Zug zur Systematisierung, das Disputationswesen und die Anfänge des polyhistorischen Gelehrtentums hingestellt.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1929, S. 916
Vor allem förderte das neokonfuzianistische Gelehrtentum aber die Kunst der Tuschemalerei und der Kalligrafie und damit das soziale Prestige der Maler-Poeten.
Die Welt, 24.06.2000
Zitationshilfe
„Gelehrtentum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gelehrtentum>, abgerufen am 24.06.2019.

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