Geliebte, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Geliebten · Nominativ Plural: Geliebte(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Geliebten, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einzelne Geliebte.
Aussprache 
Worttrennung Ge-lieb-te
Grundform geliebt
Wortbildung  mit ›Geliebte‹ als Letztglied: Altersgeliebte · Herzgeliebte · Jugendgeliebte
eWDG

Bedeutungen

1.
jmd., der mit einer Person ein Liebesverhältnis hat; jmds. Liebhaber, Liebhaberin
Beispiele:
sie ist seine Geliebte
er war nicht ihr einziger Geliebter
er hat eine Geliebte, hält eine Geliebte aus
die Nächte verbringt er bei seiner Geliebten
sie ist mit ihrem Geliebten durchgebrannt
die Sekretärin ist die Geliebte des Chefs
sie war die Geliebte des Fürsten
er habe nie die Absicht gehabt, mich zu seiner Gemahlin zu machen, nur zu seiner Geliebten [ HeyseI 1,176]
2.
gehoben Anrede   jmd., der die innige Zuneigung, Liebe einer Person anderen Geschlechts besitzt, geliebter Mensch
Beispiele:
komm Geliebte, lass uns fliehen!
Dahin! Dahin / Möcht ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn! [ GoetheKennst du das Land]
Geliebte! Was ist es, das mich treibt ... an Dich zu schreiben? [ ZuchardtSpießrutenlauf5]

Thesaurus

Synonymgruppe
Bettgenossin · Gespielin · Hetäre · Kurtisane · Liebhaberin · Mätresse  ●  Geliebte  Hauptform
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Geliebte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geliebte‹.

Verwendungsbeispiele für ›Geliebte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Geliebte ist im zärtlichsten Moment an ihn "angeschlossen", und "Depression" ist doch ein Begriff aus der Wirtschaft?
Die Welt, 24.01.2004
Und trotzdem stirbt ihm die Geliebte unter den Händen weg.
Der Tagesspiegel, 20.07.2002
Oder, genauer gesagt, sie gaukelt der Frau die Illusion vor, ihr Geliebter sei so ähnlich wie eine Frau.
Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 242
Oft hatte Karl in Briefen davon geträumt, seine Geliebte mit den geliebten Schwestern in Harmonie zusammenzuführen, aber dazu kam es nie.
Günter de Bruyn, Die Finckensteins: Berlin: Siedler 1999, S. 137
Sag nichts und paß auf; der Major wartet auf seine Geliebte.
Fritsch, Gerhard: Fasching, Hamburg: Rowohlt 1967, S. 117
Zitationshilfe
„Geliebte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geliebte>, abgerufen am 16.10.2021.

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