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Geltungstrieb, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Gel-tungs-trieb
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Trieb, etw. zu gelten, sich Geltung zu verschaffen

Verwendungsbeispiele für ›Geltungstrieb‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Rolle seiner übermenschlichen Helden lebt er seinen immensen Geltungstrieb aus. [Die Zeit, 12.06.2012, Nr. 14]
Denn sein allgemeines Kennzeichen ist weniger profunde Sachkenntnis als ein eigentümlich erhitzter kollektiver Geltungstrieb. [Die Zeit, 30.04.1953, Nr. 18]
Es scheint nicht ausgeschlossen, daß der Gedanke vom »neuen Justinian« dazu beigetragen hat, den Geltungstrieb des sechzehnjährigen Herrschers zu übersteigern. [Rubin, Berthold: Byzanz. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 6877]
Schleicher sagt, Lechner habe einen "wahnwitzigen Geltungstrieb und immer ein freches Grinsen im Gesicht". [Die Welt, 22.01.2002]
Die Fabel von dem Spitzel der zaristischen Geheimpolizei, der aus schlecht verdrängtem Geltungstrieb zum Unmenschen wird, hat frappante Ähnlichkeit mit Geschehnissen von heute. [Die Zeit, 28.01.1952, Nr. 04]
Zitationshilfe
„Geltungstrieb“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geltungstrieb>.

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