Gemütskrankheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGe-müts-krank-heit
WortzerlegungGemütKrankheit
eWDG, 1967

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von gemütskrank
Beispiele:
an einer Gemütskrankheit leiden
er musste wegen seiner Gemütskrankheit in eine Nervenklinik eingewiesen werden

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Depression der deutschen Literatur ist immer auch die Gemütskrankheit vieler Vermittler gewesen.
Süddeutsche Zeitung, 24.02.2001
Der König ist traurig, denn sein Sohn leidet an einer tödlichen Gemütskrankheit.
Fath, Rolf: Werke - A. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 101
Eine Gemütskrankheit zwang ihn, 1796 zu seinen Eltern nach Wien zurückzukehren.
Schmid, Ernst Fritz: Distler. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 15169
Die Hälfte der Leidenden entwickelt eine chronische Gemütskrankheit, manche werden herzkrank, manche bringen sich um.
Die Zeit, 28.12.2006, Nr. 47
Zurück in Berlin wird Kleist diese Episode mit einer Gemütskrankheit erklären.
Der Tagesspiegel, 04.07.2004
Zitationshilfe
„Gemütskrankheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gemütskrankheit>, abgerufen am 26.08.2019.

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