Gemütsstimmung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGe-müts-stim-mung
WortzerlegungGemütStimmung
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiel:
diese Zahnbeschwerden [beeinflußten] nicht nur seine Gemütsstimmung, sondern auch die Funktionen einzelner Organe [Th. MannBuddenbrooks1,528]

Typische Verbindungen
computergeneriert

sittlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gemütsstimmung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gerade bei den Tieren wird noch mehr wie bei den Menschen die Gemütsstimmung ungeheuer leicht übertragen.
Lucanus, Friedrich von: Im Zauber des Tierlebens, Berlin: Wegweiser-Verl. 1926 [1926], S. 246
Auch Helmut fragte es sich in einem Anfall depressiver Gemütsstimmung.
Die Zeit, 23.01.1989, Nr. 04
Im Gegensatz zu der Schwere des Krankheitsprozesses steht die oft heitere Gemütsstimmung der Patienten.
Reile, Bonifaz (Hg.), Kneipp, Sebastian. Das große Kneippbuch, München: Beckstein 1939 [1903], S. 365
Die Musik zu "Cesar und Rosalie" symbolisiert für mich jedenfalls unnachahmlich die Gemütsstimmung der frühen Siebzigerjahre.
Süddeutsche Zeitung, 25.05.2001
So ungefähr lässt sich die Gemütsstimmung, das Spiel mit Herzrissen, in "Total Masala Slammer" beschreiben, das als Auftakt zum Sommerfestival "Tanz im August" uraufgeführt wurde.
Die Welt, 13.08.2001
Zitationshilfe
„Gemütsstimmung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gemütsstimmung>, abgerufen am 20.10.2019.

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