Gemütstiefe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGe-müts-tie-fe
WortzerlegungGemütTiefe
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiel:
ein Mensch von großer Gemütstiefe

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihm gelang nicht die Synthese von lateinischer Klarheit und deutscher Gemütstiefe.
Wirth, Helmut: Bach. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 4277
Entspricht die Gemütstiefe und die Melancholie dieses Werkes Ihrer eigenen Natur?
Die Zeit, 04.02.1980, Nr. 05
Stilbestimmend für das B. ist nicht die Geisteshöhe oder die Gemütstiefe, sondern der harmonische und zugleich nivellierende Ausgleich.
Greiner, M.: Biedermeier. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 4216
Seele und Gemütstiefe trösten über "eisige" Stimmung im Schlafzimmer hinweg.
Die Zeit, 30.08.2012, Nr. 36
Seine Gemütstiefe und Glaubensstärke ließen es nicht zu, den malerischen Vorwurf etwa nur ästhetisch zu sehen, gewissermaßen bloß als Vorwand.
Völkischer Beobachter (Reichsausgabe), 04.03.1932
Zitationshilfe
„Gemütstiefe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gemütstiefe>, abgerufen am 20.10.2019.

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