Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Gemeininteresse, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gemeininteresses · Nominativ Plural: Gemeininteressen
Worttrennung Ge-mein-in-te-res-se · Ge-mein-in-ter-es-se
Wortzerlegung gemein Interesse

Verwendungsbeispiele für ›Gemeininteresse‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das sollte die Leitlinie sein: Wir haben verstanden, dass wir nicht in der Lage waren, das Gemeininteresse an die erste Stelle zu setzen. [Die Zeit, 09.08.2006, Nr. 33]
Oft, viel zu oft wog Eigennutz schwerer als das Gemeininteresse. [Die Welt, 15.04.2006]
Dazu kommt das Argument, Konzerne in privater Hand ordneten sich nicht dem Gemeininteresse unter, könnten die offizielle Politik boykottieren und müßten schon deswegen entmachtet werden. [Die Zeit, 02.10.1981, Nr. 41]
Das mittelbare oder unmittelbare Gemeininteresse des Privaten ist ausgeschaltet, damit aber auch das private Risiko. [Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 440]
Zwar wird das Gemeininteresse, die Ressorts günstigstenfalls von bestqualifizierten, vielerlei Abhängigkeiten trotzenden Politikern betreuen zu lassen, mittlerweile regelmäßig verletzt. [Der Tagesspiegel, 10.09.1999]
Zitationshilfe
„Gemeininteresse“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gemeininteresse>.

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