Gemeinwille, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform Gemeinwillen · Substantiv (Maskulinum)
WorttrennungGe-mein-wil-le ● Ge-mein-wil-len
WortzerlegunggemeinWille
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Politik Wille der Mehrheit oder Gesamtheit

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So ist es auch Rousseau gegangen, der nie daran gedacht hat, einer jakobinischen Elite das Recht zu verleihen, sich als alleiniger Interpret des Gemeinwillens aufzuspielen.
Die Zeit, 06.09.1991, Nr. 37
In beiden Fällen wird der Staat als Funktion eines solidarischen Gemeinwillens des Volkes fingiert.
Heller, Hermann: Staatslehre, Leiden: Sijthoff 1934, S. 154
Im Verlauf der Revolution erwächst aus dieser Vorstellung jedoch nicht die Einheit des Gemeinwillens.
Die Zeit, 12.07.2010, Nr. 28
Er kennt nur den Gemeinwillen, und der läßt nicht bloß für die Religion, sondern auch für Parteien und Verbände keinen Raum.
Die Welt, 13.11.2004
Nur auf diesem Wege ließ sich nach seiner Meinung Rouseaus Frage nach dem Gemeinwillen beantworten, der im S. regieren soll.
Schweitzer, W.: Staat. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 34968
Zitationshilfe
„Gemeinwille“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gemeinwille>, abgerufen am 22.10.2019.

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