Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Genesende, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Genesenden · Nominativ Plural: Genesende(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Genesenden, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einzelne Genesende.
Aussprache [gəˈneːzəndə]
Worttrennung Ge-ne-sen-de
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

jmd., der im Begriff ist zu genesen

Thesaurus

Synonymgruppe
Genesende  weibl. · Genesender  männl. · Rekonvaleszent  männl. · Rekonvaleszentin  weibl.

Verwendungsbeispiele für ›Genesende‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In oft übersteigerter Form wird er zum Genesenden und legt sich zur Ruhe. [Der Tagesspiegel, 06.01.2000]
Einen Teil von sich »wegzugeben«, empfand die Genesende zwar als »gravierenden Eingriff ins eigene Ich«. [Die Zeit, 22.12.1999, Nr. 51]
Zu festen Zeiten kann der Genesende seine Probleme einer Kurberaterin anvertrauen. [Die Zeit, 27.02.1987, Nr. 10]
Dabei könnte die Union, gleich einem Genesenden, weitere Schonzeit gebrauchen. [Süddeutsche Zeitung, 03.12.2001]
Der Genesende soll wieder an die systematische Arbeit herangeführt werden und sich darauf vorbereiten, sein Studium wieder aufzunehmen. [Die Zeit, 22.09.1961, Nr. 39]
Zitationshilfe
„Genesende“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Genesende>.

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