Geniekult, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGe-nie-kult (computergeneriert)
WortzerlegungGenieKult
eWDG, 1967

Bedeutung

Kult, in dessen Mittelpunkt das Genie steht
Beispiel:
der Geniekult war besonders in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts lebendig

Typische Verbindungen
computergeneriert

Drang Jahrhundert romantisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geniekult‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Heute ist es nicht nötig, über die katastrophalen Folgen des Geniekults zu referieren.
Die Zeit, 17.03.2009, Nr. 13
Es wird ein recht einfältiger Geniekult betrieben, während die alltäglichen und gelebten Hintergründe dieses Werks unterschlagen werden.
Die Zeit, 28.05.2007, Nr. 22
Neben der uralten Lüge vom Geniekult, vor dem Musiker einknicken, erzeugt der Konkurrenzdruck Versagensängste.
Süddeutsche Zeitung, 03.06.2003
Der Geniekult, der die deutsche Auffassung von Künstlertum geprägt habe, nehme heute ab.
Die Welt, 14.08.2001
Abweichend von westlichem Geniekult fand die chinesische Kunst ihre Vollendung von jeher im Spiel von Wiederholung und Variation.
Der Tagesspiegel, 09.01.2001
Zitationshilfe
„Geniekult“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geniekult>, abgerufen am 09.12.2019.

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