Geniekult, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Ge-nie-kult
Wortzerlegung Genie Kult
eWDG

Bedeutung

Kult, in dessen Mittelpunkt das Genie steht
Beispiel:
der Geniekult war besonders in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts lebendig

Typische Verbindungen zu ›Geniekult‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geniekult‹.

Verwendungsbeispiele für ›Geniekult‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Heute ist es nicht nötig, über die katastrophalen Folgen des Geniekults zu referieren. [Die Zeit, 17.03.2009, Nr. 13]
Es wird ein recht einfältiger Geniekult betrieben, während die alltäglichen und gelebten Hintergründe dieses Werks unterschlagen werden. [Die Zeit, 28.05.2007, Nr. 22]
Begeisterter Geniekult und die Pseudomystik exstatischen Wollens wirken nachgerade nur noch komisch. [Die Zeit, 11.05.1973, Nr. 20]
Diese offene Ästhetik ist im Schatten von "Werktreue" und Geniekult lange nur zögernd zur Kenntnis genommen worden. [Die Zeit, 12.11.2001, Nr. 46]
Die Universität befreit gleichzeitig den Film aus dem an deutschen Kunsthochschulen immer noch gehüteten Geniekult. [Die Zeit, 28.06.1996, Nr. 27]
Zitationshilfe
„Geniekult“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geniekult>.

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