Geniestreich, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGe-nie-streich (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

geniale Tat
Beispiel:
Wie er [der heilige Martin] den Mantel mit dem Armen geteilt habe, das sei ein Geniestreich gewesen [AndresHochzeit309]

Thesaurus

Synonymgruppe
Bravourleistung · ↗Bravourstück · Geniestreich · ↗Glanznummer · ↗Glanzstück · ↗Meisterleistung · ↗Meisterstück · ↗Meisterwerk · großer Wurf  ●  ↗Bravurleistung  alte Schreibung bis 2017 · Bravurstück  alte Schreibung bis 2017 · ↗Meilenstein  fig. · ↗Ruhmesblatt  geh.
Assoziationen
Antonyme

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie viel Geniestreiche gab es denn in den vergangenen 50 Jahren?
Süddeutsche Zeitung, 30.12.2004
Dank dieser und vieler anderer Geniestreiche ist inzwischen eine furchterregende Überproduktion an Rindern entstanden.
Die Zeit, 13.09.1974, Nr. 38
Schließlich hat unsere Zeit gelernt, unvollkommene Geniestreiche mitunter höher zu achten als fugendichte Meisterwerke.
Der Tagesspiegel, 08.09.1997
Wer nach oben kommt bei Exxon, erreicht es nicht durch Geniestreiche.
Der Spiegel, 21.12.1981
Zu Goethes »Geniestreichen« gehörte eine Reise mit dem herzoglichen Freund zu Pferde, unterwegs wechselte man die Kleider und suchte erotische Abenteuer.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 48
Zitationshilfe
„Geniestreich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geniestreich>, abgerufen am 22.10.2019.

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