Geniezeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGe-nie-zeit
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Zeitabschnitt der deutschen Literaturgeschichte von 1767 bis 1785; Sturm-und-Drang-Zeit

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Geniezeit · ↗Sturm und Drang
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Dichtung eigentlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geniezeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf einmal „riecht“ alles nach einer bestenfalls mystisch verbrämten „Geniezeit“.
Die Zeit, 07.01.1952, Nr. 01
Das mag daran liegen, daß auf die grandiosen farbsprühenden Bilder der Geniezeit um 1911 weitgehend verzichtet wurde.
Der Tagesspiegel, 09.04.1999
Davor war die Schönheit zum letzten Mal in der Geniezeit von Klassizismus und Frühromantik erfunden worden, und das lag hundert Jahre zurück.
Süddeutsche Zeitung, 20.10.2001
Klopstock und Herder fangen das Wort zu lieben an, vor der eigentlichen Geniezeit.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 26676
Was die Dichter der Geniezeit unbewußt durch ihr Temperament erreicht haben, ist für Wedekind das Resultat einer genauen Berechnung.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 04.03.1905
Zitationshilfe
„Geniezeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geniezeit>, abgerufen am 21.10.2019.

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